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12.10.2017

Neuer Anlauf: Damit die Sanierung fürs Marie-Hager-Haus nicht zu teuer wird

Wären die ersten Angebote gleich genommen worden, wären die Kosten für den Umbau am Marie-Hager-Haus explodiert. Jetzt sollen Unternehmen erneut ihre Angebote abgeben.

Burg Stargard/Penzlin. Die Ausschreibung für die Bauarbeiten am Marie-Hager-Haus in Burg Stargard soll im Oktober erneut erfolgen. Das war unter anderem während des jüngsten Ausschusses für Wirtschaft, Kultur und Soziales deutlich geworden. Grund für den erneuten Anlauf waren zu hohe Baukosten gewesen. Für das Bauhauptgewerbe war nur ein Angebot abgegeben worden, für Sanitär und Heizung waren es zwei, für die Elektroarbeiten ebenfalls und fürs Dach drei.
„Aber alle Angebote gingen übers Ziel hinaus“, hatte Burg Stargards Bürgermeister Tilo Lorenz (CDU) während der Stadtvertretersitzung vor der Sommerpause gesagt. Firmen hätten zu volle Auftragsbücher und dass sie womöglich den Auftrag am Haus, das an die in Penzlin geborene Künstlerin erinnert, gar nicht realisieren könnten, weswegen die Kosten derart in die Höhe geschnellt seien. Außerdem seien Anlagenteile wie Heizung sowieso teurer geworden, fügte er seinerzeit hinzu.
Ob die Ausschreibung wiederholt werden könnte, musste allerdings noch mit dem Fördermittelgeber abgestimmt werden. Denn die Umbaukosten setzen sich zu großen Teilen aus dem Leader-Förderprogramm zusammen. Siemund Lützow (Bündnis Stargard), Ausschussvorsitzender, erklärte außerdem, dass man nochmals schauen wolle, ob Kosten fürs Dach verringert werden könnten, sprich das Leistungsverzeichnis werde überarbeitet. „Hoffentlich wird da aber nicht am falschen Ende gespart“, hieß es während der Diskussion. Wenn jetzt alles klappt, schätzt Siegmund Lützow, wäre der frühestmögliche Baubeginn am Marie-Hager-Haus dann im Dezember.
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12.10.2017 
Quelle: Nordkurier 

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