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20.10.2016

Nur Matsch und Pfützen: Diese Piste muss weg!

Der Lindenweg in Penzlin hätte längst eine Asphalt- oder Pflasterdecke haben können. Doch den Anwohnern war der Ausbau zu teuer. Jetzt haben sie aber die Nase voll und wollen nicht länger die Schlaglöcher vor ihrer Tür haben.

Penzlin. Pfützen überall, Autos versinken in der Modder und Hauswände sowie Garagentore bekommen reichlich Schmutzspritzer ab. „Momentan ist der Zustand in unserer Straße katastrophal. Der Wegehobel müsste viel öfter eingesetzt werden. Besser wäre es noch, die Straße zu befestigen“, schilderte Manfred Janke am Dienstagabend den Alltag der Bewohner im Lindenweg. Dafür hatte er sich die Einwohnersprechstunde im Rahmen der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses ausgesucht und Mitstreiter mitgebracht. Die forderten sogar eine zeitnahe Lösung, wollen mit ihrem Anliegen nicht erst auf einer Prioritätenliste vermerkt werden.
„Als ich 2009 den Vorsitz dieses Ausschusses übernahm, gab es dieses Thema bereits. Die Anwohner waren aufgrund der auf sie zukommenden Kosten gegen den Ausbau ihrer Straßen“, erinnerte Peter Handsche. Das betraf Gärtnereistraße, Linden- und Birkenweg von Penzlin, was auch Bürgermeister Sven Flechner bestätigte. Denn mit Ausbau eines Teilabschnittes der Gärtnereistraße als Zufahrt zum Amtsgebäude sollten auch diese drei Straßen im angrenzenden Eigenheimstandort neue feste Verbindungen bekommen. Während Gärtnereistraße und Birkenweg mit Betonplatten zumindest einen einigermaßen festen Grund haben, präsentiert sich der Lindenweg völlig unausgebaut. Die hoch liegenden Schächte erschweren das Befahren des Weges. Durch das Verlegen neuer Trinkwasserleitungen kamen weitere Unebenheiten in den Straßenzug.
„In der Regel setzen wir im Frühjahr und Herbst den Wegehobel bei unbefestigten Straßen ein. Jetzt ist alles aufgeweicht, sodass mit der Technik die Schlaglöcher nur breit gefahren werden. Letztlich ist das alles Flickschusterei“, sagte Uwe Brandt als Leiter des Stadtbauhofes von Penzlin. Von diesen Pisten haben er und seine Mitarbeiter einige im Programm – wie hinauf zur Villa Carola, zur Awo-Kita oder in den Ortsteilen Passentin und Flotow. „Notwendig ist für den Lindenweg ein grundhafter Ausbau der Straße. Wenn die Einwohner das jetzt wollen, sollten sie sich geschlossen an die Stadtverwaltung wenden. Auch eine Einwohnerversammlung wäre zunächst möglich, bevor die Maßnahme auf den Weg gebracht wird“, offerierte der Bürgermeister ein Angebot. Nach grober Schätzung geht Manfred Janke davon aus, dass etwa die Hälfte der Einwohner vom Lindenweg jetzt für den Ausbau stimmen würde. Stadtvertreter Horst Böttcher regte an, dass in diesem Zuge die Meinung der Bürger von allen drei Straßen eingeholt werden sollte. Stimmen wenigstens ein Drittel dem Straßenausbau zu, könnten Nägel mit Köpfen gemacht werden, so Abgeordneter Bernd Ebert.
Geklärt werden soll auch die Beleuchtungsfrage im Lindenweg. Denn nicht alle Lampen funktionieren. Der Auftrag sei bereits ausgelöst, versicherte Amtsleiter Matthias Mahnke.

20.10.2016 
Quelle: Nordkurier 

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