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07.12.2017

Penzlin: Fraktionsvorsitz ist vakant

In der Fraktion der Wählergemeinschaft Penzliner Land wird ein Platz frei. Verzichtet Vorsitzender Bernd Kohn doch aus persönlichen Gründen auf sein Mandat. Dabei weiß er die Kleinstadt auf einem guten Weg. Sie ist zukunftssicher. Ein Fakt, der auch von 80 Punkten gestützt wird.

Penzlin. Ob Bernd Kohn künftig hin und wieder auf einem der Besucherstühle der Stadtverordnetensitzung beiwohnen wird, das wird sich zeigen. Auf jeden Fall sei er herzlich eingeladen, gab ihm am Dienstagabend Stadtpräsident Michael Baaß zu verstehen. Zuvor hatte der Landwirt aus Penzlin bekannt gegeben, dass er sein Mandat abgibt. Denn Bernd Kohn kehrt der Kleinstadt den Rücken, wird im neuen Jahr Einwohner von Waren. „Ich bedanke mich bei allen für die enge Zusammenarbeit. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, haben wir für eine gute Entwicklung unserer Stadt gesorgt. Daran haben alle ihren Anteil”, wandte sich Bernd Kohn an die Mitstreiter im Parlament.
Siebeneinhalb Jahre führte er die Fraktion Wählergemeinschaft Penzliner Land an, die mit vier Abgeordneten vertreten ist. Ob das noch im Bau befindliche Voß-Haus oder die Straßensanierungen — in Penzlin sei viel erreicht worden. Besonders gespannt sei der 64-Jährige auf die altersgerechten Wohnungen, die in der Großen Straße entstehen sollen. „Ich hoffe, dass es in der Stadtvertretung weiter konstruktiv vorangeht. Wichtig ist dabei, dass in den Diskussionen persönliche Befindlichkeiten zurückgestellt werden”, gab er den Stadtvertretern mit auf den Weg.
Beim Stichwort Personalangelegenheiten meldete sich auch Dagmar Kaselitz zu Wort und informierte darüber, dass sie das Ehrenamt der Gleichstellungsbeauftragten für Stadt und Amt nicht mehr weiter wahrnehmen könne. „Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit als Integrationsbeauftragte des Landes kann ich die Anforderungen auf diesem Gebiet nicht mehr vollständig erfüllen”, erklärte sie. Seit 1992 hatte die Penzlinerin diese Funktion inne, ihr Mandat in der Stadtvertretung in der Fraktion SPD/Linke werde sie aber behalten.
Blumen gab es während der Stadtvertretersitzung für Jacqueline Tillack, die seit drei Monaten das Amt für Bau und Wirtschaftsförderung leitet. Sie wurde einstimmig zur zweiten Stadträtin gewählt und zur Ehrenbeamtin ernannt.
Keine Zweifel gäbe es an der Zukunftsfähigkeit der Stadt, stellte Bürgermeister Sven Flechner fest und verwies auf die Selbsteinschätzung der Kommune auf der Grundlage des Gemeindeleitbildgesetzes. So hatte die Koordinierungsstelle bei der unteren Rechtsaufsicht des Kreises den von der Stadt eingereichten Fragebogen mit 80 Punkten bewertet. 100 waren möglich. Abzüge gab es lediglich dafür, keine eigenständige Abwasser- und Wasserversorgung vorweisen zu können. Wie andere Kommunen auch arbeitet die Stadt Penzlin auf diesem Gebiet seit Jahren mit dem Müritz-Wasser-/Abwasserzweckverband Waren zusammen. Einstimmig sprachen sich die Stadtvertreter für diese Selbsteinschätzung aus.
Zustimmung gab es zudem für die Neufassung des Gesellschaftsvertrages der Wärmeversorgung Penzlin GmbH. Mit Blick auf das neue Jahr registrierten die Mandatsträger auch den Sitzungsplan mit den Terminen für die Fachausschüsse und Stadtvertretersitzungen.
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m.jacobs@nordkurier.de

07.12.2017 
Quelle: Nordkurier 

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