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10.11.2016

Penzlin hat noch so einige offene Baustellen

Während es am Voß-Haus planmäßig voran geht, gibt es Verzögerungen bei der Bahnhofstraße. Das Aufbuddeln von Gehwegen kam für die Stadt eher überraschend.

Penzlin. Abgezäunte Gehwege und offene Gräben machen die Penzliner Innenstadt derzeit an vielen Stellen zu einer langgestreckten Baustelle. Ein Neubrandenburger Unternehmen erneuert das Kabelfernsehnetz. Darüber informierte Bürgermeister Sven Flechner auf der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag.
Ärgerlich sei, dass dabei die neuen Bürgersteige aufgebuddelt werden, die mit der Sanierung der Großen Straße gerade erst modernisiert wurden. Denn erfahrungsgemäß gebe es nach Jahren oftmals Absenkungen, für deren Reparatur dann meist die Stadt aufkommen müsse.
Mit dem bevorstehenden Breitbandausbau könnte es sein, dass in der Stadt und in den Ortsteilen bald wieder gebuddelt werden müsste. Einstimmig sprachen sich die Penzliner Abgeordneten dafür aus, das Angebot des Landkreises für schnelleres Internet in Anspruch zu nehmen. Konnte die Kommune in der ersten Förderrunde noch nicht bedacht werden, so habe Penzlin nach Ansicht des Bürgermeisters jetzt gute Chancen für einen Breitbandausbau von mindesten 50 Megabits pro Sekunde.
Günstig sei, dass der Landkreis die Umsetzung dieses Vorhabens in die Hand nehme und sich auch um den Eigenanteil der beteiligten Kommunen kümmere.
„Der schnelle Internetanschluss ist heute für eine Kommune und deren Unternehmen ebenso wichtig wie Wasser und Strom”, stellte Sven Flechner fest. Ob auch Ausbauten beim Verlegen von Glasfaserkabeln bedacht werden, darauf konnte keine Antwort gegeben werden. Darum sollte sich die Stadt in der Phase der Ausschreibungen für die Umsetzung des Breitbandausbaus konsequent mit einbringen, forderte Abgeordnete Dagmar Kaselitz (SPD/Linke).
Gebuddelt wird auch weiterhin in der Bahnhofstraße, die seit Mai grundhaft ausgebaut wird. Durch unvorhersehbare Arbeiten beim Verlegen von Versorgungsleitungen musste der Müritz-Wasser-Abwasserzweckverband die Bauzeit bis Ende Dezember verlängern. Ursprünglich sollte die Straße Ende Oktober fertiggestellt sein. „Der Einbau der Schwarzdecke erfolgt ab 21. November. Das ist für uns eine klare Prämisse, kommen wir doch mit der Baustelle jetzt in die schlechtere Jahreszeit”, sicherte Sven Flechner zu und verwies darauf, dass die Baukosten weiterhin im Rahmen von 270 000 Euro bleiben.
Geld für eine weitere Baustelle bringt Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Montag, 14. November, in der Stadtverwaltung vorbei: weitere 161 000 Euro als Kofinanzierung für den Ausbau des Voß-Hauses am Markt. Damit liegen der Stadt dann alle Förderbescheide dafür vor. Die Gesamtkosten betragen 1,6 Millionen Euro. Dank großzügiger Förderung und auch vieler Spenden für das künftige Literaturhaus muss die Stadt nur 20 000 Euro aus der Haushaltskasse dafür geben. Das Kellergeschoss des Welcome Centers ist bereits fertig gemauert. Als nächstes werden die Wände des künftigen Stadtarchivs hochgezogen. Gleichzeitig geht es mit der Sanierung am historischen Fachwerkhaus weiter. Es wird vor allem in den Wintermonaten Schwerpunkt der Bauarbeiten bilden.
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m.jacobs@nordkurier.de

10.11.2016 
Quelle: Nordkurier 

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