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02.12.2017

Penzlin lockt sogar mit Verbeamtung

Mit etwas mehr als 20 Mitarbeitern verfügt Penzlin im Vergleich zu anderen Verwaltungen über eine kleine Truppe. Das hält die Personalkosten im Rahmen. Junge Fachleute sollen jetzt jene Mitarbeiter ersetzen, die in den Ruhestand gehen.

Penzlin. Die Entscheidung ist gefallen. Von den 22 Bewerbern, die sich in Penzlin 2018 zum Stadtverwaltungsinspektor ausbilden lassen möchten, erhalten nach Auswertung und Eignungstest zwei den Zuschlag. „Wir sind in den vergangenen drei Jahren leer ausgegangen, zumal einige der Bewerber ihr Studium abgebrochen haben. Das soll nun geändert werden. Denn mit der Ausbildung für den gehobenen Dienst ziehen wir für die Stadtverwaltung den eigenen Nachwuchs heran”, sagt Bürgermeister Sven Flechner und verweist darauf, dass Absolventen der Verwaltungsschule in den vergangenen Jahren auch eine Festanstellung im Penzliner Verwaltungshaus erhielten. Um junge Leute zu halten, nutzt die Amtsverwaltung sogar die Verbeamtung.
Wurden mit der Besetzung von Kämmerei und Bauamt in den vergangenen Monaten erst einige Lücken im Rathaus geschlossen, so hat das Personalkarussell schon wieder Fahrt aufgenommen. Wie vom Bürgermeister zu erfahren war, wird die Stellenausschreibung für eine Sachbearbeiterin im Bauamt vorbereitet.
Bürgermeister braucht noch grünes Licht
Verabschiedet wurde in dieser Woche Hannelore Geinitz, die in den Ruhestand geht. Sie kümmerte sich um den Bereich Wohngeld und Kita-Angelegenheiten, kam in den 90er Jahren aufgrund der Fusion aus dem Amt Möllenhagen nach Penzlin. Ihren Aufgabenbereich übernimmt nahtlos Annett Hänert, die vor eineinhalb Jahren eine Anstellung in der Stadtverwaltung fand. Gesucht wird zudem fürs neue Jahr ein Sachbearbeiter für den Bereich Forst und städtisches Grün. Auch wenn Dietmar Rüthnick als Fachmann dem kommunalen Wald nicht ganz den Rücken kehren wird, so versieht er 2018 nur noch zeitweise seinen Dienst und bereitet sich auf den Ruhestand vor.
Die Personalstellen im Bereich des Bauhofes aufzustocken, darin sieht Sven Flechner ein dringendes Erfordernis für die Perspektive. Er braucht dafür aber grünes Licht von der Politik, die über die Ausgaben der Stadt mit entscheidet. Als Stadt mit 18 Ortsteilen habe der Bauhof nicht nur bei der Grünpflege alle Hände voll zu tun. „Wir haben in den vergangenen Jahren in die Technik investiert. Jetzt geht es um die Fachkräfte, die diese bedienen können.“

02.12.2017 
Quelle: Nordkurier 

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