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24.06.2016

Penzlin will zum 25. Burgfest auftrumpfen

Das älteste Burgfest im Lande feiert in diesem Jahr Jubiläum. Kein Wunder also, dass in Penzlin der Stadthaushalt dieses Mal mehr hergeben muss.

Penzlin. In diesem Jahr lässt es Penzlin so richtig krachen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Zum 25. Burgfest, das am 19. August beginnt, soll das Jubiläumsfeuerwerk größer ausfallen als sonst. Rund 4000 Euro lässt sich die Stadt den vergänglichen Zauber am Penzliner Abendhimmel kosten. Und auch sonst wird in diesem Jahr noch mehr in das Burgfest investiert, wie Penzlins Bürgermeister Sven Flechner auf Nachfrage erklärte. „Wir haben sonst immer rund 22 000 Euro in den Stadthaushalt eingestellt, damit das Fest finanziert wird. In diesem Jahr, zum 25., sind es rund 27 000 Euro“, so Flechner.
Im Jahr 1991 wurde das Burgfest aus der Taufe gehoben und ist damit – man höre und staune – das ältesten Fest seiner Art in Mecklenburg-Vorpommern. Andere Burgfest-Städte wie Burg Stargard oder Neustadt-Glewe gingen erst später an den Start. Und Penzlin reklamiert auch für sich, das charmanteste unter den Burgfesten zu sein: „Das hat mit unserer Burg zu tun, hier ist alles dicht beieinander, es ist nicht so weitläufig und so kommt es zur besonderen Atmosphäre“, erklärt der Bürgermeister. Die Stadt Penzlin hat für ihr Fest seit einigen Jahren schon einen Ausrichter gebunden, der sich auf solche Fest spezialisiert hat. Mit „Cocolores Diaboli“ habe man einen langjährigen und verlässlichen Partner an der Seite, so Flechner.
Was nicht heißt, dass die Penzliner nicht selbst jede Menge zu ihren Burgfest beitragen. Bestandteil des Festprogramms ist immer auch das Spiel an der Rittertafel – mit einem Drehbuch, das aus der Feder von Gerhard Kresin stammt. Auch Bürgermeister Sven Flechner bekommt in diesem Jahr natürlich wieder eine Rolle, er mimt den Schultheiß, den Mittelalter-Stadtchef sozusagen. „Ich gestehe mir kein so großes schauspielerisches Talent zu, aber es macht schon immer Spaß, ich freue mich an meiner Rolle. Aber ich wünsche mir immer wenig Text, ich hab‘ nicht viel Zeit, lange Monologe auswendig zu lernen“, sagt Flechner, der mit Fred Goldenbaum von der Feuerwehr, Gymnasiallehrer Uwe Engel oder auch mit Pastor Hartmuth Reincke gemeinsam an der schauspielerischen Rittertafel Platz nimmt. „Hier zeigt sich, dass so ein Fest immer nur mit engagierten Leuten gut werden kann“, meint Flechner. Zwischen 5000 und 6000 Besucher zählten die Penzliner in den vergangenen Jahren zu ihren Burgfesten, vielleicht zum 25. Jubiläum in diesem Jahr auch noch mehr?

24.06.2016 
Quelle: Nordkurier 

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