Hilfsnavigation

Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
Logo natürlich Mecklenburgische Seenplatte
17.09.2015

Penzliner nutzen Gesprächskreis zur Koordinierung der Flüchtlingshilfe

Einen gemeinsamen Sommer verbrachten Penzliner mit ihren neuen Nachbarn aus Afrika. Gemeinsam kam man sich beim Burgfest oder beim Fußballspiel näher. Hilfsbereitschaft wird in der Kleinstadt groß geschrieben. Schließlich wollen die Punschendörper mit den Neuen auch einen schönen Winter erleben.

Penzlin. Längst hat sich in Penzlin ein Gesprächskreis etabliert, der Einwohner und neue Nachbarn näherbringen möchte. Die 23 Flüchtlinge aus Ghana und Mauretanien leben seit Mai in der Kleinstadt und sind längst keine Unbekannten mehr. Dass es mit der Integration so gut klappt, daran haben die Bürger, aber auch die Vereine der Stadt großen Anteil.
Von Anfang hat setzte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Kaselitz den Hut bei der Betreuung der Afrikaner auf und stellt beispielsweise für den Gesprächskreis montags von 17 bis 18 Uhr ihr Wahlkreisbüro in der Großen Straße 34 zur Verfügung.
In Abstimmung mit dem Bürgermeister informiert die Politikerin auf der Internetseite der Stadt über aktuelle Fragen, die die neuen Nachbarn betreffen. Unter dem Stichwort „Wir brauchen Hilfe!“ wendet sie sich ganz konkret an die Einwohner. „Die Afrikaner würden sich gegenwärtig über warme Decken, lange Jeans, Jacken und Langarm-Pullover freuen“, sagt sie. Diese Sachen könnten zum Gesprächskreis am Montag mitgebracht werden. Eine weitere Anlaufstelle ist die Nähstube des Arbeitslosenverbandes im Alten Rathaus. Hier stellt sich Simone Sedlak mittwochs von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr auf Kleiderspenden ein. Wie der Name schon sagt, werden in der Nähstube auch kleine Reparaturen wie Nähte schließen oder Reißverschlüsse einnähen vorgenommen.
Die Koordinierungsstelle im Wahkreisbüro von Dagmar Kaselitz ist übrigens unter Telefon 03962 2204115 zu erreichen oder per Mail: wkb-penzlin@dagmar-kaselitz.de. Wie von Bürgermeister Sven Flechner zu erfahren war, hat sich der Amtsbereich Penzliner Land auf Anordnung des Kreises bis zum Jahresende auf insgesamt 88 Asylbewerber einzustellen. 25 davon sollen beispielsweise in Möllenhagen unter kommen, für die weiteren 40 werde Wohnraum in Penzlin bereit gestellt. Kontakt zur Autorin

m.jacobs@nordkurier.de

17.09.2015 
Quelle: Nordkurier 

Kontakt

Stadt Penzlin
Der Bürgermeister
Warener Chaussee 55a
17217 Penzlin

Telefon +49 3962 2551-0
Fax +49 3962 2551-52
f.colberg@penzlin.de