Hilfsnavigation

Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
Logo natürlich Mecklenburgische Seenplatte
15.12.2017

Penzlins Beyerplatz braucht eine Frischekur

Von einem Gespräch am Anfang des neuen Jahres in Schwerin erhofft sich die Stadt Penzlin die Zusage von Fördermitteln. Denn angedachte Projekte wie die Sanierung des Beyerplatzes kann die Kleinstadt finanziell nicht allein stemmen.

Penzlin. Nicht zu übersehen sind die mit orangener Farbe aufgesprühten Buchstaben an einigen Bäumen auf der Anlage am Beyerplatz in Penzlin. F steht dabei für Fällen, B für eine empfohlene Begutachtung von Baumexperten sowie Kr für eine notwendige Kronenreduzierung. Im Vordergrund steht dabei die Verkehrssicherungspflicht, die die Stadt zu gewährleisten hat. Darum bleibt einigen der großen betagten Linden die Säge nicht erspart. Gelten diese Baumriesen doch nicht mehr als standfest. „Wir müssen hier zügig handeln, damit dieser wertvolle Bereich nicht als unansehnliche Brache liegen bleibt“, gab Bürgermeister Sven Flechner den Abgeordneten während der jüngsten Stadtvertretersitzung zu verstehen.
Noch gebe es keine konkreten Pläne für die angedachte Sanierung der Grünanlage am Beyerplatz. Dennoch wolle die Kommune bereits mit dem Landschaftsarchitekten Stefan Pulkenat ins Gespräch kommen, der der Stadt beispielsweise auch für die Außenanlagen von Neuer und Alter Burg wichtiger Fachberater ist.
Mittelfristig ist die Sanierung der Grünanlage am Beyerplatz für 2019/20 auf die Investitionsliste gesetzt worden. Bildet dieser Bereich doch ein wichtiges Bindeglied zwischen Badeanstalt und Innenstadt. Dabei werde auch die Sanierung von Fürstendenkmal und der Erinnerungsstätte für die Verfolgten des Naziregimes mit eingeplant, informierte der Bürgermeister und beantwortete damit zugleich die Frage des Abgeordneten Horst Böttcher.
Inwieweit das Fürstendenkmal aufgarbeitet werden soll, dazu gab es bereits vor Monaten im Kulturausschuss Diskussionen. So plädiert der Bürgermeister dafür, das lädierte historische Denkmal wieder in seinen Ursprungszustand zurück zu versetzen. Schließlich sei es ein Stück Zeitgeschichte. Diese Pläne sehen einige Penzliner aber skeptisch.
Ob Grünanlage am Beyerplatz — übrigens nach Bürgermeister Rudolf Beyer (1852-1926) benannt —, Städtebauförderung, Sanierung der Außenanlagen an der Alten und Neuen Burg einschließlich Wiedererrichtung einer verbindenen Brücke — für alle Vorhaben müssen Fördermittel eingeworben werden. Darum ist für die Stadtverwaltung Penzlin der 15. Januar 2018 ein wichtiger Termin, sollen dann doch in Schweriner Ministerien konkrete Absprachen zu möglichen Förderungen für künftige Vorhaben in Penzlin getroffen werden.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

15.12.2017 
Quelle: Nordkurier 

Kontakt

Stadt Penzlin
Der Bürgermeister
Warener Chaussee 55a
17217 Penzlin

Telefon+49 3962 2551-0
Fax+49 3962 2551-52
d.hoeck@penzlin.de