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03.11.2016

Politische Bildung für Tausende statt Gewässerkunde

Da die Sanierung des alten Gutshauses in Alt Rehse wirtschaftlich nicht zu vertreten ist, konzentriert sich der Verein „Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte” auf das frühere Limnologische Institut. Ziel ist es, das Haus zu einem Dokumentationszentrum umzubauen – mit jeder Menge Gästen.

Penzlin. Ein Seminar in den Räumen der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse (EBB) beschäftigt sich am 5. November mit dem Thema „Europa extrem – Nationalismus und Extremismus auf dem Vormarsch“. Veranstalter ist die Europa-Union M-V mit Sitz in Neubrandenburg. Julian Barlen, Mitbegründer der Initiativen „Endstation rechts“ und „Storch Heinar“, SPD-Landtagsabgeordnete Nadine Julitz und der niederländische Journalist und Autor Gerbert van Loenen sind dabei als Referenten geladen.
Befand sich die Erinnerungs- und Begegnungsstätte früher im alten Gutshaus, so hat sie schon seit längerem Quartier bezogen im ehemaligen Limnologischen Institut in Alt Rehse. Hier ist auch die Dauerausstellung des Vereins, der sich 2001 gründete, zu sehen.
Wie von der Stadtverwaltung Penzlin zu erfahren war, beabsichtige der Verein, diesem leer stehenden Gebäude einen neuen Nutzungszweck zu geben. Gewässerkunde gehörte einst zum Aufgabenspektrum der wissenschaftlichen Einrichtung. Darum werde die textliche Änderung des Vorhaben- und Erschließungsplanes vom Juli 1993 notwendig, so Bürgermeister Sven Flechner.
So plant der Verein „Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse“ neben der Dauerausstellung auch Sonderschauen, Tagungen und Veranstaltungen, Seminare und Workshops, das Einrichten von Bibliothek und Archiv sowie Büros für Mitarbeiter. „Es wird mit bis zu 15 000 Besuchern im Jahr gerechnet. Ein Parkplatz soll am Gutshaus errichtet werden, so dass ein Großteil der Besucher fußläufig zum Institutsgebäude kommen kann“, erläuterte der Bürgermeister im Stadtentwicklungsausschuss gegenwärtige Planungen.
Über die Nutzungsänderung für das Limnologische Institut entscheiden die Penzliner Stadtvertreter in ihrer Sitzung am Dienstag, 8. November um 19 Uhr in der Stadtverwaltung.

03.11.2016 
Quelle: Nordkurier 

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