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09.11.2016

Rot, rund, riesig: Weihnachten wird’s dänisch

Lauter schöne Sachen werden in der Büdnerei Lehsten jetzt in die Hände genommen. Sollen sich die Ausstellungsräume doch bald in weihnachtlichem Glanz zeigen. Das Dekorieren ist da fast schon eine Kunst.

Lehsten. Ein Karton nach dem anderen wird gerade in der Büdnerei Lehsten geöffnet. Auf dem Dachboden findet Brunhilde Schmalisch die Stoffe mit Engelsmotiven und durchwirkten Goldfäden. „Nicht selten dekoriere ich manche Ecke in der Ausstellung wieder um, die ich am Abend zuvor zusammengestellt hatte”, sagt sie und weiß, dass noch eine Menge Arbeit bevorsteht.
Schon während der Herbstferien suchten Gäste in der Büdnerei nach Weihnachtsartikeln. Doch da hatten ja noch Kürbis und Hagebutte das Sagen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um die Adventsstimmung so allmählich ins Haus zu lassen. „Für die beiden Ausstellungsräume habe ich diesmal Weihnachtliches in Dänemark eingekauft. Dazu gehört auch ausgefallener Baumschmuck. Riesige roten Kugeln sind der Hingucker. Schon eine davon macht ordentlich was her”, schwärmt die Büdnerin, die vor wenigen Wochen ihren 70. Geburtstag feierte. Neben Dekorativem und allerlei Tüdelkram hält Brunhilde Schmalisch für die Besucher wie immer Erlesenes bereit, das sich als besonderes Geschenk eignet. Das reicht von Windlichtern über Teekannen, Engelsfiguren bis hin zu ausgefallenen Küchenutensilien. „Es soll alles brauchbar sein”, lautet ihr Prinzip für den Ausstellungsbereich.
Unterstützt wird sie beim Dekorieren gegenwärtig von ihrer Freundin Stephanie Precht, die sich in den vergangenen Monaten regelmäßig von Reinbek bei Hamburg auf den Weg in das beschauliche Lehsten machte. Wer will, der kann jetzt während der Aufbauphase auch schon mal einen Blick in die Räume werfen. Das Café hat ansonsten nur am Wochenende geöffnet.
Alle festlichen Vorbereitungen zielen schon jetzt auf den Weihnachtsmarkt, zu dem am 4. Dezember von 10 bis 17 Uhr in die Büdnerei eingeladen wird. Diesen Termin will sich sogar eine 25-köpfige Reisegruppe aus Schweden nicht entgehen lassen. Diese Gäste wollen vor allem die Grünkohlsuppe probieren und einen „Snaps” dazu trinken. Kleinerzeuger aus der Region steuern zum Markt Enten, Gänse, Wurst und Ziegenkäse bei. Es wird Kunsthandwerk geben und Musik. Auf einer Liste hat Brunhilde Schmalisch bereits alles aufgeschrieben, was in den nächsten Wochen zu beachten ist. Übrigens sind die Bilder von Dr. Klaus Kremp aus Waren noch bis Anfang Januar in der Büdnerei zu sehen.
„Das Jahr ist viel zu schnell vorbei gegangen. Neben sieben Hochzeiten wurden in der Büdnerei Geburtstage und andere Feste begangen. Und schon gibt es Anmeldungen für 2017”, freut sich die Inhaberin, die mit ihrem Mann Hans den Lebensmittelpunkt wieder nach Schleswig-Holstein verlegt hat. „Dass der Betrieb dieses von uns sanierten historischen Ensembles auch in diesem Jahr weitergeführt werden konnte, haben wir unseren engagierten Mitarbeitern zu verdanken. Auf sie ist hundertprozentig Verlass”, lobt die Büdnerin die Crew, zu der Sandra Dreier, Gabriele Müller und Bernd Miethbauer gehören.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

09.11.2016 
Quelle: Nordkurier 

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