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10.06.2013

Sängerfest in Penzlin

Fröhliche Lieder erklingen aus über 500 Kehlen
Penzlin (sv)
Aus allen Himmelsrichtungen waren eifrige Sängerinnen und Sänger ins beschauliche „Punschendörp“ gereist, um fröhlich mit Amsel, Drossel, Fink und Star zu wetteifern. Auf dem mit farbenfrohen Wimpeln geschmückten Vorplatz zur Neuen Burg bot sich ein buntes Bild: Rund 500 festlich gekleidete, sonnenbehütete Frauen und Männer in bester Laune, nachdem sie unüberhörbar mit Pauken und Tropmpeten durchs verträumte Städtchen gezogen waren, die drei gastgebenden Chöre des Ortes sowie 16 weitere Chöre.

Freilich waren nicht ganz 750 Sänger zusammengekommen, so viele, wie die Stadt Penzlin Jahre hat. Dennoch stellte das Sängertreffen des Jubiläumsjahres ein besonderen Höhepunkt innerhalb dieser schönen Tradition dar.

Den Auftakt gab der Chor Hohenfelde. Die Damen von der Küste ganz in Meeresblau wogen sich wie die Ostseewellen im Wind, das Lied vom „Ostseewind“ singend. Chorleiterin Barbara Stern dirigierte dazu lässig mit Akkordeon – und dem Po. Denn es sie hieß es mal über sie: „Ich habe noch nie eine Chorleiterin gesehen, die mit dem Po dirigiert”, wie der Leiter des Penzliner Männerchores, Wolfgang Jaeger, als Moderator verriet. Die Chefin des Penzliner Frauenchores jedenfalls bescheinigte seinen Ansagen Charme. Denn mit Ute Blohm, so die Ansage, stehe „endlich mal was Schönes auf der Bühne“.

"Willkommen im Grünen"

Der signalrot gewandete Frauenchor hieß dann die unter Linden lauschenden Zuhörer musikalisch „Willkommen im Grünen“. Die „singenden Kerle“ aus Mirow, der „Männerchor 1848“ luden musikalisch zur Jagd, und so brachte jeder Chor den Penzlinern einen musikalischen Willkommensgruß.

Schön wie die Leiterin des Penzliner Frauenchores waren aber auch das „Kaiserwetter“ und der Umstand, dass beim Sängertreffen „noch niemand verhungert und verdurstet“ sei, und so lockten Getränke- und Bratwurstbuden bis hinunter zur Alten Burg. „Das Singen ist ein Ausgleich für die Seele. Außerdem lieben wir das Gemeinschaftsgefühl“, lobten etwa Karin Stoltenfeld vom Neubrandenburger Volkschor das Sängertreffen. Die Sänger dachten aber auch an weniger Erfreuliches: Sie sammelten für die Flutopfer in Mittel- und Süddeutschland.
10.06.2013 
Quelle: Nordkurier 

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