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15.12.2016

Schöner Wohnen aber auch schöner Parken an der Burg

Die Weberstraße in Penzlin erfährt eine Aufwertung. Zu verdanken ist das einem Eigenheimbauer, der dafür eine Ruine niederreißen ließ. Die Stadt kann damit neue Parkplätze in Burgnähe bauen, muss zuvor aber etwas klären.

Penzlin. Inzwischen ist das alte leer stehende Haus in der Weberstraße Geschichte. Es wurde in den vergangenen Wochen abgerissen. Damit ist zugleich ein Schandfleck in Penzlin beseitigt, den bisher jeder Burgbesucher zu sehen bekam.
Laut Stadtverwaltung hat eine junge Familie das Anwesen erworben und will dort ein Eigenheim bauen. Für die Stadt sei das ein Anstoß dafür, den daneben liegenden wilden Parkplatz neu zu ordnen. „Doch zuvor müssen Eigentumsverhältnisse geklärt werden, was nicht so einfach ist”, sagt Bürgermeister Sven Flechner. So müssten auch Gespräche mit einer Erbengemeinschaft geführt werden.
Bei der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung hatte Rahmenplaner Lutz Braun einen ersten Planungsentwurf vorgestellt. Dabei wurde der Neubau des Hauses schon mit berücksichtigt. Ziel ist es, einen Kompromiss zu finden für mehr öffentliche Stellplätze an der Alten Burg. Mit dem anvisierten Ausbau des Marstalls an der Neuen Burg zum Eingangsbereich des Museums werde mehr Parkraum benötigt. Nach Plänen von Lutz Braun wären auf der Fläche am Ausgang der Weberstraße 19 Pkw-Parkplätze und ein Behinderten-Stellplatz möglich.
„Der Grunderwerb der notwendigen Fläche und die damit verbundenen Planungen sollen Bestandteil des Haushaltes 2017 sein”, sagt Sven Flechner. Darum könnten jetzt noch keine detaillierten Angaben zu Kosten und Markierung der Stellflächen gemacht werden.
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15.12.2016 
Quelle: Nordkurier 

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