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19.08.2016

Schatzsuche bei Schliemann

Der Entdecker Trojas und der Königsgräber von Mykene stammt aus Ankershagen. Nachdem die heimische Sagenwelt erforscht war, sehnte sich Heinrich Schliemann schon als Kind nach der Ferne. Die Dauerausstellung in seinem Elternhaus zeigt, was der Mecklenburger alles erreicht hat.

Ankershagen. Gold als Anlage hat derzeit wieder einen hohen Stellenwert. Einst machten Goldfunde den mecklenburgischen Archäologen Heinrich Schliemann (1822-1890) weltberühmt. So können Besucher im Museum Ankershagen Nachbildungen vom Schatz des Priamos bestaunen. Im Mittelpunkt: das große Diadem und Ohrgehänge. Museumsleiter Reinhard Witte ist jedoch überzeugt, dass Schliemann Inschriften wie „Hier stand die Burg Priamos“ oder „Hier liegt Agamemnon begraben“ wichtiger waren als spektakuläre Funde. Wollte er doch durch Ausgrabungen Aussagen antiker Autoren wie Homer bestätigen.
1980 wurde im einstigen Pfarrhaus von Ankershagen, in dem Schliemann Kindheitsjahre verlebte, das Museum eingerichtet. Es erinnert nicht nur an Leben, Wirken und Schaffen des weltberühmten Altertumsforschers, sondern ist auch Forschungsstätte. Als herausragendes Personalmuseum gehört es zu den kulturellen Gedächtnisorten, die im Blaubuch des Bundes eingetragen sind.
Die Dauerausstellung ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Ein Abstecher lohnt in die gegenüberliegende Kirche, die in diesem Jahr ihr 750. Bestehen beging und zu den ältesten Gotteshäusern in Mecklenburg zählt. Auf dem Friedhof findet sich noch das Grab von Schliemanns Mutter. Wer es sportlich mag, kann sich auf den Schliemann-Wanderweg ab dem Museum begeben.

19.08.2016 
Quelle: Nordkurier 

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