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29.03.2017

Sie geben nicht auf: 440 Unterschriften für zwei Zebrastreifen

Es geht um das Wohl der Kinder. Auch wenn es ein klares Nein von der unteren Verkehrsbehörde zum Einrichten von Zebrastreifen vor Kita und Schule in Möllenhagen gab, hält der Kita-Elternrat an seinem Wunsch fest.

Möllenhagen. So schnell lassen sich die Mütter und Väter in Möllenhagen von einem amtlichen Bescheid nicht abschrecken. Der Kampf um zwei angestrebte Fußgängerüberwege im Dorf geht weiter. Schließlich geht es dabei um die Sicherheit der Kinder im Bereich der Awo-Kita „Wirbelwind”, der evangelischen Grundschule und der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann”. „Die Gemeindevertretung hat uns mit ihrem Beschluss im Dezember vorigen Jahres unterstützt und damit den Antrag für zwei Zebrastreifen mitgetragen. Leider wurde dieser Anfang Februar von der unteren Verkehrsbehörde abgelehnt. Dass wir damit nicht einverstanden sind, machten wir auch mit 440 Unterschriften deutlich. Sie gingen samt Widerspruch an die Adresse des kreislichen Ordnungsamtes”, ist von Steffi Schlick zu erfahren, die sich als Elternratsvorsitzende der Awo-Kita für diese wichtige Problematik einsetzt. Sie wünscht sich vom Kreis eine angemessene Würdigung dieser Frage und damit auch der Befürchtungen von Seiten der Eltern.
„Wir sehen an diesen Straßenabschnitten, die die Kinder täglich überqueren, durchaus Gefährdungsstellen. Nicht jeder Kraftfahrer hält sich an die ausgewiesene Ausschilderung von 30 Kilometer die Stunde. Auch wenn bisher noch kein Unfall passiert ist, kann das nicht Grund genug sein, unseren Antrag auf Fußgängerüberwege abzulehnen”, so die Möllenhagenerin.
Hier müsse ihrer Meinung nach die Ermessensfrage geprüft werden, die das Einrichten von Zebrastreifen in Ausnahmefällen an Kindergärten und Schulwegen möglich macht. Ein Vor-Ort-Gespräch zwischen allen Beteiligten wäre wünschenswert. Unterstützung gibt es inzwischen auch von einigen Senioren des Dorfes, die sich ebenfalls nicht sonderlich sicher fühlen beim Überqueren der Straßen an besagten Abschnitten. Bürgermeister Thomas Diener hatte nach dem abschlägigen Bescheid um Akteneinsicht beim Landkreis gebeten.
Während der Bauausschusssitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 30. März, um 18 Uhr im ehemaligen Amtsgebäude, soll das Einrichten der Fußgängerüberwege nochmals beraten werden. Informationen gibt es zudem zu den Spielplätzen in den Gemeinden. Mit Hilfe von Leader-Mitteln sollen themenorientierte Tobeplätze für Rockow und Kraase geplant werden. Dazu soll es in diesem Jahr einen neuen Anlauf geben.

29.03.2017 
Quelle: Nordkurier 

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