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09.10.2015

Sie graben ganz tief in der Penzliner Historie

Seit Monatsbeginn gibt es ein neues Gesicht in der Penzliner Stadtbibliothek – aber kein unbekanntes.

Penzlin. Mit Bücherverleih, Verantwortung fürs Stadtarchiv und Betreuung der Touristen hat Susan Lambrecht täglich viel Arbeit auf dem Tisch. Im Gebäude in der Großen Straße 4 in Penzlin sind Bibliothek, Archiv und Touristinformation unter einem Dach zu finden. Täglich geben sich die Leute hier die Klinke in die Hand. Darum ist die Bibliothekarin glücklich, endlich Verstärkung zu bekommen. „Und das Schöne ist, dass ich den Mitarbeiter nicht groß einzuarbeiten habe. Denn er kennt sich aus, ist den Penzliner bekannt“, sagt sie.
Seit dem 1. Oktober unterstützt Hans-Günter Beulke für ein Jahr die städtische Einrichtung. Möglich wurde das durch die Bewilligung einer Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. „Ich hatte mich lange auf diese Tätigkeit beworben. Bisher hat es aber immer nicht geklappt. Insofern war ich schon überrascht, als ich den Anruf von der Stadtverwaltung bekam“, sagt der 63-Jährige, der früher als Ingenieurökonom in einer Neubrandenburger Baufirma tätig war. Jahre der Arbeitslosigkeit konnte der Penzliner zeitweise mit ABM überbrücken. Und eben diese Projekte führten ihn schon mehrmals in die Stadtbibliothek. Darum ist er mit der Arbeit gut vertraut und hat Spaß daran.
Als Mitglied des Arbeitskreises Stadtgeschichte brachte sich Hans-Günter Beulke 2013 auch in die Veröffentlichungen zum 750-jährigen Stadtjubiläum ein. So steuerte er Vignetten für den Heimatkalender bei, mit Ansichten von Penzlin. „Die Kleinstadt hat einen See vor der Tür. Im Umland findet sich viel Interessantes, das per Fahrrad entdeckt werden kann“, kommt er auf Reize seiner Heimat zu sprechen. Und diese gibt er gern auch Urlaubern mit auf den Weg. Aus Erfahrung als privater Vermieter weiß er, was Touristen sich wünschen. Auch das verstärkte sein Interesse an der Stadtgeschichte. So traute er sich auch schon mal eine Führung durch Penzlin zu.
Wie von Susan Lambrecht zu erfahren war, möchte sie im Winter neue Flyer entwickeln. Hans-Günter Beulke soll ihr zudem helfen, das Archiv weiter aufzuarbeiten. Und dann sind da noch die mit Schreibmaschine verfassten Memoiren des von 1946-1951 wirkenden Bürgermeisters Oskar Bahrmann, die sich für weitere Veröffentlichungen zur Penzliner Stadtgeschichte eignen würden. Ehrenamtliche Unterstützung erhält das Team seit einigen Wochen übrigens stundenweise auch von Christina Schaumann und Doreen Skischally.

09.10.2015 
Quelle: Nordkurier 

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