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05.05.2017

Sonntagsvortrag zu „einer bemerkenswerten Frau“

Den 166. Sonntagsvortrag gibt es am Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr im Heinrich-Schliemann-Museum in Ankersahgen.

Ankershagen. Museumsleiter Reinhard Witte spricht an diesem Tag über Maria Theresia, die Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen, römisch-deutsche Kaiserin war. Die internationale Heinrich-Schliemann-Gesellschaft mit Sitz in Ankershagen veranstaltet alle zwei Jahre Studienreisen in Länder und Orte, zu denen Schliemann besondere Beziehungen hatte. So fuhren Mitglieder zum Beispiel nach Russland, Griechenland und in die Türkei oder in die Städte Rom und London. In diesem Jahr geht es nach Wien. „Deshalb widmen sich zwei Sonntagsvorträge (im Mai und Juli) der Vorbereitung dieser Reise“, erklärt der Museumsleiter. Das heutige Thema ergab sich aus einem Jubiläum, dem 300. Geburtstag von Maria Theresia. Die Habsburgerin übernahm 1740 die Nachfolge ihres Vaters Kaiser Karl VI., der ohne männlichen Erben verstorben war. Ihr Gemahl Franz Stephan von Lothringen (1708-1765) wurde zwar der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, aber letztendlich führte sie schon zu seinen Lebzeiten die Regierungsgeschäfte. Sie musste sich im österreichischen Erbfolgekrieg gegen den Preußenkönig Friedrich II. behaupten, führte wichtige Reformen im Reich durch und verfolgte eine überaus erfolgreiche Heiratspolitik, sodass sie zur „Schwiegermutter Europas“ wurde. Alles in allem eine bemerkenswerte Frau, an die im Sonntagsvortrag erinnert werden soll. pek

05.05.2017 
Quelle: Nordkurier 

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