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17.05.2016

Sorgenvoll auf der Dorfstraße

Reparaturen und notwendige Vorhaben werden in Möllenhagen aufgelistet. Für die Umsetzung fehlt jedoch das Geld. Was nun?

Möllenhagen. Groß Varchow liegt etwas abgelegen. Zu den alten roten Backsteinbauten sind neue Eigenheime hinzugekommen und Sanierungen bewirken, dass auch in den alten Häusern modernes Wohnen angesagt ist. Das Dorf hat ein ganz besonderes Flair. Dafür sorgt zudem die alte Straße mit dem Kopfsteinpflaster, das die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses kürzlich unter ihre Füße nahmen. „Als Fusionsgemeinde sind wir bemüht, uns die Ortsteile regelmäßig anzuschauen. Denn das macht Sinn für die kommunale Arbeit“, sagt Möllenhagens Bürgermeister Thomas Diener. Ebenso wie Rockow hat auch Groß Varchow Zuzüge und damit viele junge Familien mit Kindern zu bieten. Ob die Einwohner ihre alte huckelige Dorfstraße mögen oder sich eine neu ausgebaute Piste wünschen, diese Frage bleibe momentan unbeantwortet. Auf jeden Fall sei das Pflaster stark ausgefahren und wer darüber fährt, wirbelt momentan mächtig Staub auf.
„Angesichts der Haushaltslage sind uns die Hände gebunden. Nur kleinere Reparaturen wären möglich. Auf jeden Fall müssten wir uns irgendwie um die Regenentwässerung an dieser Straße kümmern“, betont Diener und kommt auf den immer noch nicht genehmigten Haushalt zu sprechen. Auf 15 Seiten habe die Kommunalaufsicht des Kreises Anmerkungen zum Etat 2016 gemacht und fordert von Möllenhagen eine weitere Einsparung von 150 000 Euro. Die Stellungnahme der Kommune dazu sei bereits in Richtung Neubrandenburg auf dem Weg, so Thomas Diener.
Keine Investitionen tätigen zu können, hieße erneut, die Spielplatzprojekte für Kraase und Rockow ad acta zu legen. Die Leader-Mittel stehen aber zur Verfügung und auch eine Zusage von Jost Reinhold sei da, der den Eigenanteil der Kommune übernehmen will. Insofern müsse dieses Vorhaben nicht unbedingt platzen. Einen Rasenmäher werde sich die Kommune aber wohl nicht leisten können. Und die Modernisierung der Straßenbeleuchtung, die ebenfalls Thema während der Bauausschusssitzung war, werde wohl noch lange nur Inhalt einer Informationsvorlage sein. „Wir haben ein Einnahmeproblem und werden unser Haushaltsdefizit von 1,6 Millionen Euro nicht allein wettmachen können“, schlussfolgert Thomas Diener. Dass die Buswartehalle vor der Schule in Möllenhagen nach langem Anlauf nun endlich auf der Habenseite stehe, sei eine große Errungenschaft. Der Unterstand wurde vor Pfingsten von Lehrern und Schülern offiziell eingeweiht – und zwar mit dem Startschuss für den diesjährigen Sponsorenlauf.

17.05.2016 
Quelle: Nordkurier 

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