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15.03.2013

Stadt braucht dringend einen „Grund“ zum Feiern

Gut fünf Monate, dann steigt das große Stadtfest in Penzlin. Allein der Festplatz fehlt noch. Jetzt hat sich einer der Ortsteile ein besonderes Geschenk für das Jubiläumsfest einfallen lassen.
Von unserem Redaktionsmitglied
Carsten Schönebeck

Penzlin. Ein einsames Rohr ragt auf der kargen Fläche in die Höhe. Die letzte Erinnerung an Penzlins alte Turnhalle. Die ist gewichen, denn am gleichen Ort soll bald der Penzliner Bär steppen. Seit Monaten tut sich allerdings nichts auf dem Gelände am Bahnhofsplatz. Jetzt hat der Ausschuss für Stadtentwicklung einem Baukonzept zugestimmt.
Doch der Entwurf ist aus Zeitgründen schon nicht mehr vollständig umsetzbar. Bereits Mitte August soll das große Fest zum Stadtjubiläum dort steigen. „Aus dem geplanten Schotterrasen wird bis dahin nichts“, so Bauamtsleiter Sven Rose. Das hat auch Vorteile. Denn damit verringern sich die Baukosten um rund ein Viertel. 30 000 Euro blieben dann noch. Einen klaren Plan für die Finanzierung gibt es aber noch nicht. Und auch mit freiwilligen Arbeitseinsätzen lassen sich die Kosten kaum senken. „Die Anschlüsse für Strom und Wasser müssen Profis legen, allein schon aus Versicherungsgründen“, so Rose.
Um noch an Fördergelder für das Projekt zu kommen, hat sich die Verwaltung bereits etwas einfallen lassen. „Für einen Festplatz allein wird es keine Zuschüsse geben. Aber die Fläche soll auch als Parkplatz zur Verfügung stehen“, erklärt der Bauamtsleiter. Und da könne der Landkreis unterstützen mit knapp zwei Dritteln der geplanten Kosten. Damit das schnell vonstatten geht, will der Ortsteil Marihn helfen. Der hatte im vergangenen Jahr den Titel als schönstes Dorf des Landkreises gewonnen. Der Preis: Ein Fördermittel-Joker. „Wir können Gelder beantragen, ohne auf die übliche Warteliste zu kommen“, erklärt Ortsteilvertreter Jens Kamin. Diese Option wollen die Marihner nun für den Festplatz nutzen. „Wir hätten auch für das Dorf selber Ideen, um das Geld zu nutzen. Aber so können wir ein Zeichen für den Zusammenhalt der Ortsteile setzen“, so Kamin. So könnte es doch noch etwas werden, mit dem „Grund“ zum Feiern.

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15.03.2013 
Quelle: Nordkurier 

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