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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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01.06.2017

Stadtvertretung - Politsplitter

Alarm, Alarm... 

Penzlin. Mehrere verletzte Personen in einem völlig verräucherten Gebäude mussten vor einigen Wochen geborgen werden. Die Feuerwehrübung in der Neuen Burg kam einem echten Einsatz sehr nahe und wurde im Vorfeld höchst geheim gehalten. Über mehrere 100 Meter mussten die Kameraden Schlauchleitungen vom Stadtsee in die Wilhelm-Scharff-Allee verlegen. Fast alle Wehren des Amtes waren im Einsatz. Die Auswertung machte klar, dass mittels solcher Termine gerade die kleinen Wehren mit wenig Einsätzen unter Praxisbedingungen geschult werden können.

Von sich reden machen
Penzlin. Das Penzliner Burgmuseum schaffte es, mit seinen mittelalterlichen Angeboten in eine Berliner Tageszeitung zu kommen. Diesen Veröffentlichungen war es wohl auch zu verdanken, dass zur Walpurgisnacht an die 1000 Gäste auf der Alten Burg begrüßt werden konnten. Viele davon waren aus der Hauptstadt angereist. Das Museum verbuchte am 30. April Einnahmen von über 3300 Euro. Momentan bereitet die Stadt für den 6. Juli eine Ausstellung mit dem Otterndorfer Künstler Tobias Linne vor, der als Kalligraf nicht nur das Schönschreiben beherrscht. Aber auch für Burgenlauf (6. August) und Burgfest vom 18. bis 20. August laufen bereits die Vorbereitungen.
  
Blüten trumpfen auf
Penzlin
. 400 Stiefmütterchen, 50 Tausendschönchen, 100 Primeln und 50 Hornveilchen wurden während der ersten Frühjahrspflanzung von den Mitarbeitern des Stadtbauhofes in den Beeten der öffentlichen Anlagen eingesetzt. Jetzt steht bereits die Sommerpflanzung vor der Tür. Dafür orderte die Stadt in der Gärtnerei Zahren 300 Studentenblumen, 100 Petunien, 70 Zwergastern, 50 kleine Dahlien, 30 Eisblumen und 30 Kaisernelken.

Stolpersteine geplant
Penzlin
. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte bemüht sich darum, dass auch in Penzlin Stolpersteine verlegt werden. So könnte an die Familie Pinkus erinnert werden. Hildtraut Fischer trägt schon seit einigen Monaten Fakten zum Leben der Penzliner Juden zusammen. Im Stadtarchiv werden dazu Daten in den ab 1876 vorhandenen Geburts-, Sterbe- und Heiratsregistern und aus Dokumenten der Volkszählungen von 1899, 1867 und 1819 erfasst. Zudem soll ein Stammbaum für die miteinander verwandten Familien Pinkus, Jacob und Elias erstellt werden. Das Landeshauptarchiv, das eine Veröffentlichung zu Juden in Mecklenburg vorbereitet, wandte sich diesbezüglich mit einer Anfrage auch ans Penzliner Stadtarchiv.
  
Abriss etwas teurer
Groß Flotow
. Abgerechnet sind die Arbeiten zum Abriss des Wohnblocks in Groß Flotow, der Ende März von der Bildfläche verschwand. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 50 823 Euro, geplant waren 47 900 Euro. Kein großes Problem für die Stadt. Die Mehrausgaben können über den laufenden Haushalt gedeckt werden.

01.06.2017 
Quelle: Nordkurier 

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