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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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07.10.2017

Sturm wütete im Wald und auf Friedhof

Der Schaden, den der kurze, aber heftige Sturm „Xavier“ auch im Müritz Land anrichtete, offenbarte sich zum Teil erst am Tag danach.

Penzlin. Eine Menge Arbeit bescherte das Sturmtief „Xavier” am Donnerstag auch den Freiwilligen Feuerwehren im Amtsbereich Penzliner Land. So mussten die Männer von der Ortswehr Penzlin in den Bollenweg ausrücken, um einen umgestürzten Baum zu beräumen. Sicherungsarbeiten waren am Marktplatz nötig, da Dachziegel von einigen Häusern auf die Erde stürzten. Die Groß Vielener Wehr half, einen umgestürzten Baum auf der B 193 in Richtung Neustrelitz von der Fahrbahn zu holen. Auch kurz vor Klein Vielen hatte der Sturm eine große Linde zu Fall gebracht. Der Hilfseinsatz der Retter war zudem auf der Straße zwischen Penzlin und Groß Vielen notwendig, da hier kein Durchkommen mehr für die Autofahrer war.
Die Mitarbeiter des Bauhofes waren am Freitag damit beschäftigt, Sturmschäden zwischen Lukow und Puchow zu beseitigen. In der Ortslage Lübkow waren sogar zwei Bäume auf die Straße gekippt und hatten dabei die Straße beschädigt. „Wir beginnen am Montag mit den Baumschauen im Amtsbereich, um alle Schäden auflisten zu können. Es wäre hilfreich, wenn uns die Bürger dazu Hinweise geben könnten. Wichtig war zunächst, überall erst einmal wieder für freie Fahrt auf den Straßen zu sorgen”, sagt Uwe Brandt, Leiter des Stadtbauhofes in Penzlin.
In der Warener Innenstadt hatte der Sturm laut Verwaltung vor allem auf dem Friedhof etliche Äste und Zweige abgebrochen. Auf dem Neuen Friedhof ist eine Birke entwurzelt worden, die beim Sturz leider auch drei Gräber in Mitleidenschaft gezogen hat. Auf dem Nordfriedhof wurden 4 Nadelbäume entwurzelt bzw. sind abgebrochen. „Es muss mit erheblichen Behinderungen auch auf den Hauptwegen gerechnet werden. Menschen mit Gehbehinderung (Rollstuhl/Gehhilfen/Rollator) oder mit Kinderwagen wird empfohlen, den Friedhof bis Ende nächster Woche zu meiden“, informierte Stadtsprecherin Stefanie Schabbel.
Umgefallene Bäume blockierten nach „Xavier“ auch im Müritz-Nationalpark öffentliche Straßen, starke Äste brachen herab. „Einige entwurzelte Bäume liegen in den Kronen stehen gebliebener. Die Aufräumarbeiten werden einige Tage andauern. Dabei haben öffentliche Straßen Vorrang vor Radwander- und Wanderwegen. Es kann zu temporären Wegesperrungen kommen. „Wir bitten alle Besucher auch in nächsten Tagen öfter den Blick nach oben zu lenken. Die belaubten Bäume sind eventuell geschwächt, Äste hängen noch in den Kronen. Bitte gehen Sie solchen Gefahren aus dem Weg“, appelliert Nora Künkler vom Nationalparkamt.

07.10.2017 
Quelle: Nordkurier 

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