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24.02.2018

Tobeplätze nehmen endlich Gestalt an

Langwierige Diskussionen haben die Gemeindevertreter in puncto Spielplatzbau hinter sich. Kinder und Eltern trafen sich zu Workshops. Dennoch brauchte es viel Zeit, bis Wünsche realisiert werden konnten. In Kraase gibt es schon neue Spielgeräte, auch die Rockower können optimistisch sein.

Möllenhagen. Man könnte sagen: die Gemeinde Möllenhagen hat einen Lauf. Endlich geht es beim Einrichten neuer Spielplätze voran. So konnten noch im Dezember des Vorjahres die neuen Kletter- und Tobegeräte auf dem Areal neben dem Gerätehaus in Kraase aufgestellt werden. Dabei halfen auch die Eltern. „Es gibt noch Nacharbeiten, darum ist der Spielplatz weiterhin abgesperrt”, sagt Bürgermeister Thomas Diener und hofft, den Bereich im Frühjahr an die Kinder des Dorfes übergeben zu können.
Während die Kraaser ihren neuen Spielplatz auf das Thema Feuerwehr zugeschnitten haben, entschieden sich Eltern und Kinder in Rockow für eine Wasserwelt. Gerade hier wurde die Geduld der Einwohner mächtig strapaziert. Musste die im Vorjahr erfolgte Ausschreibung doch abermals vorgenommen werden. Beide Themenspielplätze werden übrigens mit Leadermitteln in Höhe von jeweils 30 000 Euro unterstützt.
Nach Mitteilung des Bürgermeisters gaben von sieben angeschriebenen Firmen vier ihre Angebote für das Rockower Vorhaben ab. Die Submission sei gerade erfolgt, so dass es nicht mehr lange bis zur Auftragsvergabe dauern sollte. Diese obliege aber der Gemeindevertretung. Auch für den Spielplatz in Lehsten gibt es positive Nachrichten. Für die Anschaffung eines neuen Gerätes und notwendige Instandsetzungen wurden beispielsweise 8000 Euro in den aktuellen Haushalt eingestellt. 4900 Euro betragen die Eigenmittel der Gemeinde, der Rest wird über Spenden hereingeholt.
Steigende Nachfragen nach Eigenheimstandorten in der Gemeinde unterstützen die Tendenz, dass künftig noch mehr Kinder hier zuhause sein werden. Mit der Entwicklung von Wohnbaulandflächen sollen dafür Bedingungen geschaffen werden. So soll das Bauamt prüfen, wo weitere Häuser gebaut werden könnten. „Nach Anfrage des Landkreises haben wir die Erweiterung unserer Schule um zwei Klassen- und zwei Fachräume beantragt. Auch der Einbau eines Fahrstuhles wäre gerechtfertigt, wollen wir hier den Gedanken der Inklusion umsetzen”, kommt Thomas Diener auf ein weiteres Vorhaben zu sprechen, für das Baukosten in Höhe von 250 000 Euro eingeplant werden müssten. Stabile Schülerzahlen sichern den Standort der Regionalschule, sagte er.

24.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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