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20.06.2017

Unverzichtbar: Der Mann fürs Grüne

Mit Marco Wieczorek wurde die zum Monat Mai frei gewordene Stelle des Gemeindearbeiters in Ankershagen neu besetzt. Er ist ein Insider, kennt sich mit den dörflichen Gegebenheiten und vor allem mit Technik gut aus.

Friedrichsfelde. Umgesattelt hat er. Fuhr Marco Wieczorek sonst große Traktoren und lenkte Mähdrescher durchs Getreide, so sitzt er jetzt auf einer Mähmaschine und sorgt in den öffentlichen Anlagen der Gemeinde Ankershagen für Sauberkeit und Ordnung. „Ich bin gelernter Landwirt, war dabei zum Beispiel in der Ernte oft als Springer unterwegs. Als sich die Chance ergab, als Gemeindearbeiter tätig zu werden, habe ich nicht nein gesagt“, berichtet der 39-Jährige, der in Friedrichsfelde zu Hause ist und nun die Arbeit unmittelbar vor der Haustür hat.
Dass er Gemeindearbeiter Norbert Sobottka einmal „beerben” wird, daran hätte er vor Monaten noch nicht gedacht. Oft unterstützte Marco Wieczorek mit seinem Technikwissen seinen Vorgänger. So bekam er auch einen Einblick in den Umfang der Arbeiten, die täglich nicht nur rund um das Gutshaus in Friedrichsfelde zu leisten ist.
„Arbeit gibt es genug. Momentan sehe ich nur Gras”, kommt der Friedrichsfelder auf die aktuellen Anforderungen zu sprechen. So müsse nicht nur der 20 Hektar große Park hinter dem Gutshaus gemäht werden. Auch in den zur Gemeinde gehörenden fünf Dörfern sei eine Menge zu tun.
Dazu komme das Mähe der Bankette wie an der Gemeindestraße nach Rumpshagen, der Liegewiesen an den Badestellen, das Säubern der Parkplätze und der Bushaltestellen. Zum Team gehören drei weitere Kollegen. Die beiden Frauen kümmern sich besonders auch um die Blumenrabatten.
Viel Aufmerksamkeit verlangt der Gutspark mit seinen mehr als 1500 Bäumen, in den Gäste gern auf Entdeckungstour gehen. Hier sind auch Bäume des Jahres zu entdecken, die von der Gemeinde in einer Frühjahrspflanzaktion regelmäßig in den Boden gebracht werden. Nur sind die Schilder inzwischen mehr als verwittert. „Diese neu zu bestücken, das wollen wir auf jeden Fall machen. Und so versuchen wir, diese Aufgabe in den alltäglichen Ablauf mit einzubauen“, sagt Marco Wieczorek und hat mit Karin Krüger dabei eine Fachfrau an seiner Seite. Kümmert sie sich doch schon seit 2005 um das Grün im und rings um das Gutshaus in Friedrichsfelde.
Aber nicht nur Bäume sind im Gutspark zu bestaunen. Hier geht es auch auf die Spur der Steine. So hat der Landschaftspflegeverband „Mecklenburger Endmoräne” hier vor Jahren einen Steingarten angelegt, der an die Eiszeit erinnern soll. Auch hier muss Marco Wieczorek mit Mäher und Motorsense regelmäßig vorbeischauen, damit das Areal einladend auf die Gäste wirkt.

20.06.2017 
Quelle: Nordkurier 

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