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16.11.2017

Unwetter halten Penzliner noch immer auf Trab

Das Thema Holz rückte bei den Stadtvertretern aus mehreren Gründen in den Fokus – und wird sie wohl auch weiterhin begleiten.

Penzlin. Die Stadt Penzlin ist auf der Suche nach Brennholzselbstwerbern. Das teilte Bürgermeister Sven Flechner bei der Stadtvertretersitzung am Dienstag mit. Demnach sehe es dieses Jahr in dem Bereich noch mager aus. Bisher wurde lediglich Interesse an 90 Metern Holz angemeldet, so der Bürgermeister.
Das Thema Holz spielte auf der Stadtvertretersitzung eine wichtige Rolle: Auch knapp drei beziehungsweise sechs Wochen nach Sturm „Herwart” und Tief „Xavier” sind noch immer Sturmschädigen zu beseitigen und es wird – so Flechner – „auch noch einige Zeit dauern bis alles aufgearbeitet ist”. Die Herbststürme verursachten immensen Schaden rund um die Stadt. So wurden unter anderem etwa 95 Meter Nadelholz – hauptsächlich Fichte – und etwa 160 Meter Laubholz – vorrangig Buche, Esche und Eiche – beschädigt. Die Aufarbeitung des Schadholzes soll im Rahmen der seit 13. November stattfindenden Holzernte erfolgen, sagte Flechner.
Er selbst war über die „erheblichen” Schäden erstaunt, die er bei Kontrollgängen nach den Stürmen feststellte. „Es sah wirklich schlimm aus, Penzlin ist stark betroffen.” Es müsse nun sogar darüber nachgedacht werden, einzelne Flächen aufzuforsten. Außerdem könnten aufgrund der derzeitigen Schadholzsituation im Herbst 2018 keine Pflanzungen im Wald durchgeführt werden.
Der Schaden könnte in den nächsten Wochen und Monaten noch weiter zunehmen, da einige Bäume, die derzeit noch stehen, ihr Zeitliches segnen könnten, sagte Flechner und fügte an: „Viele Zweige hängen auf halb acht – wir müssen ein Auge darauf haben. Vor allem auf die Alleen.” Die Firma Schütt aus Groß Gievitz hatte bereits im Oktober notwendige Zaunreparaturen durchgeführt und wacklige Jungbäume mit Pfählen abgestützt.
Doch damit nicht genug: Auch die Zerstörung der zehn Winterlinden und der Esche durch Unbekannte bei Mallin und Passentin vor etwa zehn Tagen sorgte noch einmal für Gesprächsstoff. „Es ist wirklich schade, dass es solche Bürger bei uns gibt”, hieß es von den Stadtvertretern. Bei der Stadtverwaltung sind bis heute keine Hinweise über mögliche Täter eingegangen, sagte der Bürgermeister.

16.11.2017 
Quelle: Nordkurier 

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