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08.08.2015

Von denen, die sich zum Ritter laufen

Etwas unter 20 Grad und eine leichte Brise wären Top-Bedingungen für die Teilnehmer des Burgen-Laufes. Am 16. August fällt der Startschuss in Burg Stargard. Die besten Läufer können sich in gut eineinhalb Stunden auf der Burg in Penzlin adeln lassen.

Penzlin/Burg Stargard. Nach 20 Jahren war Schluss – unter den Hochschulcup in Neubrandenburg wurde ein Strich gezogen. Doch Aufatmen unter Lauf-Fans: „Für den Burgen-Lauf gibt es diesbezüglich keinerlei Überlegungen. Denn dieser hat seine Perspektive“, sagt Ortwin Kowalzik, Vorsitzender des Hochschulsportvereins (HSV) in Neubrandenburg.
So steht am 16. August die nunmehr 15. Auflage dieses Laufevents an, das sein ganz eigenes Profil hat – führt die Strecke von 23,9 Kilometer doch von Burg zu Burg. So etwas gäbe es hier in der Region nur einmal, zeigt sich der Cheforganisator überzeugt. In diesem Jahr fällt der Startschuss um 10 Uhr in Burg Stargard, Zieleinlauf ist an der Alten Burg in Penzlin. Ein harter Kanten erwartet die Läufer über Holldorf, Zachow, Usadel, Prillwitz und Werder. Der Zippelower Berg sei besonders kräftezehrend. Darum möchte Ortwin Kowalzik keine untrainierten Sportler im Läuferfeld haben. In der Diskussion sei, die Strecke eventuell ab nächstes Jahr zu teilen. Dann würden sich vielleicht auch weitere Läufer für den Burgen-Lauf begeistern.
„Ich gehe von rund 250 Startern aus, im vorigen Jahr waren es an die 200 Aktive. Bisher liegen über 70 Anmeldungen vor. Von den Favoriten ist noch keiner dabei. Das hängt aber mit der Urlaubszeit zusammen. Erfahrungsgemäß kommen die Meldungen noch kurz vor dem Termin rein“, sagt der 75-Jährige, der den Burgen-Lauf zusammen mit Penzlin und Burg Stargard aus der Taufe gehoben hat. Beide Städte sowie die Sportvereine VfL Burg Stargard und der Penzliner SV sind unerlässliche Partner geworden.
So stellen sie die Streckenposten und unterstützen bei der Organisation, die sehr aufwändig ist. Und anscheinend von Jahr zu Jahr auch komplizierter zu werden scheint. „Ich habe zu tun, die Finanzierung für den Burgen-Lauf auf die Beine zu stellen. Letztlich mussten wir das Startgeld anheben“, kommt der HSV-Vorsitzende auf Veränderungen zu sprechen.
Für alle Teilnehmer gibt es Urkunden, Erinnerungsmedaillen. Die besten Läufer erhalten Pokale. Und wie die Strecke von Burg zu Burg hat auch die Siegerehrung Besonderes zu bieten. So wird der Penzliner Burgadel die Läufer empfangen und die Besten zum Ritter schlagen. In den Erlebnislauf bringen sich auch jedes Jahr Nordic Walker und Wanderer mit ein, die am 16. August bereits um 8 Uhr starten, allerdings außer Wertung.
„Einige, die ehrenamtlich den Burgen-Lauf unterstützten, haben irgendwann selbst die Laufschuhe angezogen. Dafür gibt es etliche Beispiele“, freut sich Ortwin Kowalzik, der selbst im Jahr noch an die 1000 Kilometer unter die Füße nimmt. Das Organisationsbüro für den Burgen-Lauf befindet sich übrigens wieder im Bürgerzentrum Neue Burg in Penzlin. Von dort erfolgt für die Sportler ein Bustransfer nach Burg Stargard. Anmeldungen sind noch unter www.hsvnb.de möglich.

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m.jacobs@nordkurier.de

08.08.2015 
Quelle: Nordkurier 

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