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13.06.2016

Was für ein Team! Aufsteiger Penzliner SV wird Dritter

Zum Ende der Landesliga-Saison zeigten sich die Penzliner Offensiv-Spezialisten gnädig und schenkten Gegner Penkun „nur“ vier Tore ein. Dazu bedurfte es aber einer deutlichen Kabinen-Predigt von Trainer Dieter Lattmann. Umso größer am Ende der Jubel beim Blick auf die Abschlusstabelle.

Penzlin. Den Wildschwein-Schmaus nach Abpfiff hatten sich die Fußballer des Penzliner SV redlich verdient. Denn der Aufsteiger veredelte seine Debüt-Saison in der Landesliga Ost mit einem fulminanten dritten Platz und 51 Punkten. Dazu trug nicht nur der achte (!) Sieg in Serie bei – diesmal wurde der Penkuner SV Rot-Weiß mit 4:1 (0:0) verputzt –, sondern auch die unfreiwillige Schützenhilfe des vormals Dritten Hanse Neubrandenburg. Das Team patzte beim 1:2 gegen Neuenkirchen und musste die Truppe von Trainer Dieter Lattmann in der Tabelle passieren lassen. Der war voll des Lobes über seine Jungs. „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Das ist die Krönung einer tollen Saison.“
Vor allem die Offensive des Penzliner SV sucht mit 85 Treffern in 26 Spielen ihresgleichen in der Liga. Nicht auszudenken, wo der Neuling stehen würde, hätte er am Anfang nicht diese Startschwierigkeiten gehabt. Apropos Startschwierigkeiten. Auch gegen die Gäste aus Penkun lief in der ersten Halbzeit nicht viel zusammen. „Da haben wir Sommerfußball gesehen. Zum Glück hat meine Kabinen-Predigt gefruchtet“, sagte Dieter Lattmann.
Nach dem Wechsel sahen die 156 Zuschauer dann den typischen und beim Gegner gefürchteten Penzliner Kombinations-Fußball im vollen Angriffsmodus und mussten nicht lange aufs Jubeln warten. Alifo Mark Kodzo, der sich ein Extra-Lob des Trainers verdiente, besorgte rasch das 1:0 (48. Minute). Oliver Kowal legte nach (64.) und auch das zwischenzeitliche 1:2 durch Jacek Pawlaczyk (73.) brachte die Platzherren nicht aus der Spur. Der eingewechselte Andy Mielke (77.) und erneut Kodzo (81.) trafen zum 4:1-Endstand. „Wir waren konditionell klar überlegen und haben gut über die Außen gespielt. Bei uns lief es wie aus einem Guss“, so Dieter Lattmann. Gleichzeitig bedankte sich der Penzliner Übungsleiter bei seinen Mitstreitern René Schulz (Co-Trainer) und Bodo Bünz (Torwart-Trainer), die ebenfalls großen Anteil an der famosen Saison hätten. Komplimente gab es aber auch vom Gegner. Coach Mario Hopp attestierte dem PSV „das beste Team der Liga“ zu sein. Nach 17 Spielen ohne Niederlage lassen sich da schwerlich Gegen-Argumente finden.
Bis zum Start der Vorbereitung am 5. Juli haben die Penzliner Spieler nun frei – und dürfen das eine oder andere Mal auch die etwas kalorienreichere Stärkung zu sich nehmen. „Das kriegen wir dann in den sechs Wochen alles wieder hin“, prophezeit Dieter Lattmann
Penzliner SV: Heinold; Freynik (76. Weckwerth), Riesel, Köckert, Hellwig, Parzy (46. Mielke), Böttcher (71. D. Kowal), O. Kowal, A. Lukesch, Ch. Lukesch, Kodzo
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f.ferber@nordkurier.de

13.06.2016 
Quelle: Nordkurier 

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