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20.02.2017

Wie schön soll die Turmstraße denn werden?

Dringend erneuert werden muss ein zweiter Abschnitt der Turmstraße in Penzlin. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Ein Anwohner möchte mehr dazu wissen, um nicht irgendwann negativ überrascht zu werden.

Penzlin. Eine Rankpflanze an seinem Haus in der Turmstraße 47 könnte sich Arno Rose gut vorstellen. Darum kreuzte der Penzliner diese Stelle auf dem Fragebogen schon mal an und teilte Hartmut Minke von gleichnamigen Planungsbüro in Waren noch einige seiner Überlegungen mit. „Mich verwundert, dass bis heute keine Nachricht über den eventuellen Ausbau der Turmstraße an die Anwohner gegangen ist, keine Nachricht über den Baubeginn..., weder zur Planung noch zur Gestaltung”, gab er in dem Schreiben zu verstehen, von dem auch eine Kopie an den Nordkurier ging.
Dass die Penzliner anscheinend von diesem Bauvorhaben nichts wüssten, das verwundert Ulrich Meier schon sehr. „Schon bei der Sanierung der Speckstraße im Jahre 2000 wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Stadt den Ausbau der Turmstraße fortsetzen will“, sagt der Mitarbeiter von Hartmut Minke, der einst selbst in der Penzliner Turmstraße aufgewachsen ist. Vor 17 Jahren wurde sogar schon ein Teil dieser Straße von den Bauleuten angepackt. Nur spengten zu diesem Zeitpunkt die Kosten der baubegleitenden Bodendenkmalpflege das geplante Budget. Inzwischen wurde in einem ersten Bauabschnitt der Bereich von der Kirchenstraße bis zum Beyerplatz mit einer neuen Straßendecke versehen. Letzte Mittel aus dem Fördertopf der Innenstadtsanierung sind für den zweiten Bauabschnitt angespart worden. Schon während der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Oktober vorigen Jahres hatte Planer Hartmut Minke den möglichen Bauablauf skizziert. Löcher im Asphalt, abgesackte Borde und verrutschte Gehwegplatten charakterisieren den noch nicht überarbeiteten Abschnitt der Turmstraße, der der Innenstadt auch rein optisch nicht gut zu Gesicht stünde. „Auszubauen sind 215 Meter Turmstraße sowie gleichfalls die 79 Meter in der Kleinen Straße”, erläuterte der Baufachmann. Erneuert werden dabei auch Schmutz-, Regen- und Trinkwasserleitung. Abzusehen sei, dass schon der Tiefbau eine komplexe Sache werden würde, zumal der Bauraum ähnlich wie in der Bahnhofstraße mit vielen Versorgungsleitungen belegt sei.
„Die Gestaltungsplanung für den Ausbau des zweiten Abschnitts der Turmstraße ist so gut wie abgeschlossen. Momentan gibt es detaillierte Abstimmungen zwischen der Stadt, dem Abwasserzweckverband und der Wärmeversorgung”, kommt Ulrich Meier auf den aktuellen Stand der Arbeiten zu sprechen und hofft darauf, dass eventuell zum Herbst dieses Jahres Baubeginn sein könnte. Während sich die Stadtwerke zwecks der Hausanschlüsse für die Versorgungsleitungen momentan an die Anlieger wenden, verschickte das Warener Planungsbüro schon mal einen Fragebogen zur kleinteiligen Begrünung im Bereich der auszubauenden Straße. Um die Gehwege nicht einzuengen, soll auf Baumpflanzungen verzichtet werden.
Wie Bürgermeister Sven Flechner sagte, werde es voraussichtlich im März eine erste Anliegerversammlung zur Baumaßnahme in der Turmstraße geben.
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m.jacobs@nordkurier.de

20.02.2017 
Quelle: Nordkurier 

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