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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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04.02.2017

Wo bitteschön geht es denn zur Ritterburg?

Schilder gibt es genug in Penzlin. Doch anscheinend reichen sie nicht aus, um Besucher zielgerichtet zu der Attraktion der Stadt zu führen. Nun wurde der Handlungsbedarf erkannt.

Penzlin. Wo geht es lang zur Alten Burg? Keine Frage für die Penzliner. Schließlich gehört das historische Gemäuer neben der St. Marienkirche zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Doch Auswärtige, die dem Ort erstmals einen Besuch abstatten, laufen mitunter im Kreis. Darauf hatte Harry Bechdolf bereits in der Novembersitzung der Stadtvertretung hingewiesen. Schon des öfteren hatte er bemerkt, dass Gäste sich am Stadtsee aufhielten, danach aber nicht so recht weiter wussten auf ihrer Entdeckungstour durch Punschendörp. Durch eine noch bessere Ausschilderung des Weges zur Burg könnte seiner Meinung nach eventuell auch die Besucherzahl ansteigen, die sich im Jahr auf 20 000 Leute eingepegelt hat. In früheren Jahren waren es schon mal gut 10 000 Besucher mehr.
Bürgermeister Sven Flechner sieht ebenfalls Handlungsbedarf. „Während es an den Stadteinfahrten und an der Umgehung der B 192 genügend Hinweise auf die Alte Burg mit ihrem Hexenkeller gibt, verliert sich innerhalb der Stadt die Wegeführung ein wenig”, sagte er. Es gebe genügend Schilder. Aber diese seien mitunter zu klein, um sie vom Auto aus zu erkennen. Darum hat er vor, Ulrike Hannemann vom Bauamt in die Spur zu schicken, um den Weg der Ausschilderungen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie komme täglich aus Neustrelitz zur Arbeit nach Penzlin, sei insofern sicher nicht „betriebsblind” wie es die Mitarbeiter aus Penzlin vielleicht im Laufe der Jahre geworden seien. Ein Auswärtiger habe eben eine andere Sicht auf die Dinge.
Innerhalb der Stadt gibt es in der Stavenhagener, in der Warener und auch in der Großen Straße den Hinweis auf die Alte Burg. Am Giebel des Raiffeisenbankgebäudes macht sogar ein Wandbild auf die denkmalgeschützte Ritterburg aufmerksam. Echt zu lütt sind allerdings wirklich die kleinen grünen Schilder im Bereich des Beyerplatzes, auf die insofern nur Wanderer stoßen.
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04.02.2017 
Quelle: Nordkurier 

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