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30.12.2013

Wohin mit den Schülern?

Gebaut wird, das steht fest. Nur wie die Stadt Penzlin ihr neues Millionenprojekt stemmt, das ist bisher nicht entschieden. Die Betroffenen haben da noch Bedenken.

Jetzt ist doch noch alles gut gegangen. Die Bagger an der Penzliner Grundschule sollen in wenigen Monaten rollen.

Dabei stand das Projekt zwischenzeitlich auf der Kippe. „Der Planer steht jetzt fest, an den Genehmigungsunterlagen wird gearbeitet und die grobe Linie für die Finanzierung steht“, so Bürgermeister Sven Flechner (WPL). So weit war man bereits vor Monaten, bis klar wurde, dass die Baukosten viel höher werden als ursprünglich gedacht.

Knapp 4,5 Millionen Euro. Deshalb musste das Projekt neu ausgeschrieben werden. Und das im Eiltempo, damit Fördergelder nicht verloren gehen. Doch eine Kernfrage des Rieseninvestition ist noch nicht geklärt. Was passiert mit den Schülern während des Umbaus? Ursprünglich war vorgesehen, die Schule bei laufendem Betrieb Stück für Stück umzubauen. Erst soll der Anbau mit den neuen Räumen entstehen, dann soll der vordere Teil zur Mensa umgestaltet werden. Doch inzwischen gibt es Bedenken. Schließlich sind die Verhältnisse in der Voß-Schule ohnehin beengt. Und Mathe pauken, während draußen die Maschinen dröhnen – auch das ist keine angenehme Vorstellung für Schüler und Lehrer.

In Penzlin macht man sich derweil Gedanken um Alternativen. So könnte die Neue Burg als provisorische Schule dienen. „Oder wir arbeiten mit einem Containerbau als Zwischenlösung“, so Sven Flechner. Nur: Das alles ist nicht günstig. Die reinen Baukosten würden zwar sinken, wenn an beiden Bereichen gleichzeitig gearbeitet würde. „Das deckt aber nicht die Kosten, um provisorische Unterrichtsräume zur Verfügung zu stellen“, rechnet der Bürgermeister vor.

Dabei sei das Budget trotz der Erhöhung sehr eng gestrickt. „Wir müssen schon eng führen, damit das alles klappt.“ Dass die Kosten noch mal ansteigen, schließt Flechner allerdings aus. „Das ist die absolute Obergrenze“, so der Verwaltungschef. Immerhin: Die Stadt selbst muss davon nur rund 500 000 Euro zahlen. Der Rest kommt aus verschiedenen Fördertöpfen.

30.12.2013 
Quelle: Nordkurier 

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