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27.09.2017

Zu wenig Geld: Radwegbau zieht sich hin

Die Weiterführung des Radweges von Groß Lukow nach Marihn muss wohl noch warten. Mal wieder.

Penzlin. „Wann geht es denn los mit dem Radweg zwischen Groß Lukow und Marihn?” wollte Marion Granzow von Bürgermeister Sven Flechner wissen. Schließlich fragen die Einwohner ständig bei der Ortsvorsteherin nach. Nicht länger möchte sie dabei eine Antwort schuldig bleiben.
Doch die fällt für die Groß Lukower zunächst negativ aus. Denn so wie es momentan aussieht, wird es in diesem Jahr nichts mit der Weiterführung des Radwegebaus im Penzliner Bereich. Es geht dabei um die Weiterführung des festen Weges auf dem Alten Bahndamm, den der Landkreis vor einigen Jahren angelegt hat.
Geld für den Ausbau der Radpiste zwischen Groß Lukow und dem Bahnhof Marihn wurde zwar bereits in den Stadthaushalt 2017 eingestellt. Doch: „Es gibt noch erheblichen Abstimmungsbedarf mit dem Straßenbauamt Neustrelitz, hoffen wir doch auf eine Förderung von 75 Prozent. Schließlich wird der Ausbau der 2,3 Kilometer langen Strecke in Asphalt an die 400 000 Euro kosten”, sagt der Bürgermeister. Der für 2017 vorgesehene Eigenanteil der Stadt reiche nicht aus, um den Bau zu beginnen. Wahrscheinlich stehen Nachplanungen für 2018 an, schätzt er.
Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, hat die Stadt den Ausbau des Radweges in eigene Regie genommen, kann dabei aber nicht auf Förderung verzichten. „Eigentlich entlasten wir das Straßenbauamt, da es so keinen straßenbegleitenden Radweg an der B 192 zwischen Groß Lukow und Marihn anlegen muss. Doch im Amt hat es dazu wohl plötzlich einen Sinneswandel gegeben”, ärgert sich Sven Flechner über die ablehnende Haltung der Behörde bei Gesprächen. Wie er während der Bauausschusssitzung mitteilte, soll es dazu im Oktober ein klärendes Gespräch im Verkehrsministerium geben. Auf jeden Fall werde die Kommune zuvor noch den Förderantrag für den Radwegebau einreichen. Dass das Projekt förderfähig sei, dafür erhielt Penzlin schon zu Jahresbeginn grünes Licht.

27.09.2017 
Quelle: Nordkurier 

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