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27.11.2018

Penzlins Kompetenzzentrum für Ältere: Finanzierung steht

In Penzlins Großer Straße soll umgebaut und saniert werden, um vornehmlich für Ältere Angebote zu schaffen.

Penzlin. Wenn es mit dem Treppensteigen im Alter zunehmend schwieriger wird oder gar nicht mehr geht, wirft ein Umzug in eine barrierefreie beziehungsweise -arme Wohnung seine Schatten voraus. Genau dieses Angebot hat in den letzten Jahren in Penzlin weitgehend gefehlt, räumt Bürgermeister Sven Flechner (WPL) ein.
Damit die älteren Menschen ihren Heimatort im Alter nicht mangels passendem Wohnraum verlassen müssen, sollen 18 altersgerechte Wohnungen in der Großen Straße entstehen. Einige sind barrierefrei, einige barrierearm ausgestattet. „Es werden Zwei-Raum-Wohnungen mit einer Fläche von 50 bis 60 Quadratmetern entstehen“, verkündet Penzlins Stadtoberhaupt.
In einem repräsentativen Haus daneben – in dem bisher die Bibliothek und Touristinformation untergebracht waren – soll ein Kompetenzzentrum für ältere Menschen eingerichtet werden. Bibliothek und Touristenanlaufpunkt werden ins saniert Voß-Haus verlagert. im Dachgeschoss des künftigen Quartierhauses soll eine Tagespflege einziehen, die Platz für bis zu 20 Personen vorhalten soll. Das Obergeschoss biete Platz für eine Arztpraxis, schlägt Flechner vor. Mit dem zentral gelegenen Standort würde sich damit eine gute Infrastruktur für Penzlins Patienten ergeben.
Das Erdgeschoss schließlich soll multifunktional genutzt werden. Nicht nur Beratungen könnten dort stattfinden, sondern idealerweise außerdem regelmäßige Treffen – auch der jüngeren Generation. Wer sich dort tummeln könnte, beantwortet Regina Schwarz-Menzdorf als Mitglied des Kultur- und Schulausschusses gern: Nach ihren Vorstellungen könnten Vereine, Chöre, der Arbeitslosentreff und die Friedhofsverwaltung die Räume nutzen beziehungsweise das Haus zum zentralen Anlaufpunkt in ihrer Arbeit machen.
Fünf Millionen Euro soll das Gesamtprojekt kosten. Geld, das zu großen Teilen aus Fördertöpfen stammt. War im September noch nicht klar, woher die „letzte“ Million für das Bauunterfangen kommen soll, steht nun fest: Die nötige Summe konnte aufgebracht werden. Eine Million Euro hoch ist der Berg an Eigenanteil, so Flechner. Der Rest in Höhe von vier Millionen Euro wurde über Fördermittel eingeworben. Die dann noch „fehlende“ Million konnte das Rathaus über den sogenannten Kofinanzierungsfonds für finanzschwache Kommunen einstreichen.

27.11.2018 
Quelle: Nordkurier 

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