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29.11.2018

Türen zum Lebendigen Adventskalender öffnen sich

Auf die Geste kommt es an: Zur Adventszeit öffnen sich in Penzlin und Möllenhagen „Lebendige Kalendertüren“ von Privatleuten und Institutionen. Dann wird dort zur gemeinsamen Besinnlichkeit eingeladen.

Penzlin/Möllenhagen. Je näher der Heilige Abend rückt, umso mehr besinnen sich die Menschen darauf, der allumfassenden Hektik zu entkommen und innerlich auf die Bremse zu treten. In gemütlicher Gemeinschaft kann dieses Ziel sicher noch besser erreicht werden, ist sich die Penzlinerin Doreen Bechdolf sicher. Vor fünf Jahren – also 2013 – wollte sie als Mitglied der Kirche eine Aktion entwickeln, die Menschen zusammenführt. Das war das Konzept vom Lebendigen Adventskalender. Mit dieser Idee hat die junge Mutter Spuren hinterlassen. Bis heute.
Selbstredend, dass Bechdolf selbst natürlich auch in diesem Jahr Teil des Lebendigen Adventskalenders sein wird. Ihre Wohnungstür wird sich in der Penzliner Turmstraße 11 gleich am 1. Dezember öffnen. „Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus in einer Wohnung, in der der Platz begrenzt ist, aber wir haben bisher jeden, der an diesem Tag zu uns wollte, aufnehmen können“, erzählt die Penzlinerin.

Eine Kerze wird von Ort zu Ort weitergereicht
Die Zahl der Besucher, die dieses Angebot nutzten, variiere, betrage durchschnittlich aber etwa 20 Personen. Die passen in die Wohnung, lacht sie. Dreh- und Angelpunkt werden Küche und Flur sein. Dort könnten die Gäste einer etwa 20-minütigen Andacht lauschen, bei der auch begonnen werde, die Weihnachtsgeschichte vorzulesen. „Danach ist Zeit für Gespräche“, meint Doreen Bechdolf.
Sie selbst stieß vor 2013 anderswo in Mecklenburg-Vorpommern auf die Idee des Lebendigen Adventskalenders und verankerte diese in ihrer Heimatregion. Da die Adventszeit klassischerweise Fastenzeit sei, bleibe sie dieser Tradition auch treu, wenn sie am Sonnabend ihre Tür öffnet. Wer auf große Verköstigungen hofft, wird bei ihr also nicht satt werden. Ziel sei es vielmehr, die Gemeinde zu aktivieren und die Gemeinschaft zusammenzubringen. Von Tag zu Tag öffnen sich andere Türen. Weitergereicht werde dabei eine Kerze, die von Ort zu Ort weiterzieht und zum etwa halbstündigen Beisammensein angezündet wird.
Vornehmlich sei das Konzept dazu da, dass Ortschaften der gewachsenen Kirchgemeinde zusammenfänden. So öffnen sich auch nicht nur Türen in Penzlin und auch nicht ausschließlich Tore von Privatleuten. Auch im Gemeindehaus stehen die Türen offen. So wird etwa am 3. Dezember ab 19 Uhr im Möllenhagener Pfarrhaus „aus dem Bücherschrank“ gelesen.
Aber auch Privatleute wie Waltraud Fick in der Gartenstraße 10 von Groß Varchow (7. Dezember, 17 Uhr) oder das Wohnzimmer von Familie Beckmann in der Friedrichsfelder Straße 5 von Wendorf warten auf Besucher. Am 23. Dezember folgt vor den Heiligabendgottesdiensten ab 16 Uhr eine Andacht bei Gebäck in der Möllenhagener Kirche.
Wer wissen möchte, welche Türen sich in der Adventszeit wann und wo öffnen, erhält diese Informationen bei seiner Kirchgemeinde.

29.11.2018 
Quelle: Nordkurier 

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