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01.02.2019

Über die großen Zweifel an Schliemanns Promotion

Den nächsten Sonntagsvortrag am Sonntag, 3. Februar, um 11 Uhr im Schliemann-Museum in Ankershagen wird Dr. Wilfried Bölke halten, ehemaliger Leiter des Museums.

Ankershagen. Bölke spricht zu Schliemanns Promotion vor 150 Jahren an der Rostocker Universität, dem Beginn der wissenschaftlichen Laufbahn des Troja-Entdeckers.
Schliemann wurde am 27. April 1869 von der Rostocker Universität der Titel eines Doktors der Philosophie verliehen. Mit der Promotion „in absentia“ hatte Schliemann den Nachweis für seine Befähigung zu wissenschaftlicher Forschung erbracht, an der er zuvor noch selber gezweifelt hatte. Er berichtete über das für ihn so bedeutsame Ereignis in einer kurzen, aber missverständlichen Mitteilung in seiner Selbstbiografie im Buch „Ilios“ 1881. Danach hatte er die Doktorwürde vor allem für eine „altgriechisch geschriebene Dissertation“ erhalten. Im Jahre 1972 behauptete der Amerikaner Calder nach Einsicht in die Rostocker Promotionsakte, dass Schliemanns Darstellung nicht der Wahrheit entspräche. Er führte dies auf Schliemanns Geltungsbedürfnis und seine „pathologische Lügenhaftigkeit“ zurück.
Dr. Bölke informiert über die Vorgeschichte der Promotion, gewährt Einblick in die Promotionsakte und ergänzt die bisher bekannten Fakten mit eigenen Erkenntnissen nach Auswertung des Briefwechsels Schliemanns mit seiner mecklenburgischen Familie. pek

01.02.2019 
Quelle: Nordkurier 

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