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04.06.2019

Campingplatz gut in die Saison gestartet

Pünktlich zum Kindertag ist der Spielplatz auf dem Campingplatz Seeweide in Werder fertig geworden. Ein weiterer Baustein des Konzeptes, das große Hoffnungen in der Penzliner Region weckt.

Werder. Die Hummelwiese wurde im Sturm erobert. Neugierig waren die Kinder der Evangelischen Kindertageseinrichtung „Simon unterm Regenbogen“ aus Penzlin am Montagmorgen um den neuen Spielplatz herumgeschlichen. Als Campingplatzchefin Marie Lindemann dann das Startsignal gab, waren die kleinen Besucher nicht mehr zu halten. Mit lautem Geschrei stürzten sie sich auf die Spielgeräte des brandenburgischen Herstellers Sik-Holz. „Uns hat gefallen, dass diese Firma Robinienholz aus Brandenburg verwendet und mit Tischlern und Bildhauern jeden Spielplatz einen individuellen Charakter gibt“, sagte Marie Lindemann.
Pünktlich um den Kindertag wurde die Hummelwiese, wie der Spielplatz heißt, fertig und gleich von den Penzliner Steppkes getestet. Der Start in die Campingsaison sei ganz gut gelaufen, sagte Marie Lindemann. Am langen Himmelfahrtswochenende war es zum ersten Mal schon halb voll auf dem Naturcampingplatz. Ende April wurde die Seeweide feierlich eröffnet und blüht nun Woche für Woche immer mehr auf. „Zu Pfingsten schaut es schon ganz gut aus. Es kommen auch einige Gäste zu uns, die auf den beiden Campingplätzen in Waren keinen Platz mehr gefunden haben und den Tipp bekamen, mal bei uns vorbeizuschauen“, sagte Marie Lindemann.
Auch Teilnehmer der Mecklenburger Seerunde haben ihre Zelte auf der Seeweide aufgeschlagen. Im nächsten Jahr könnten es viel mehr sein, denn als im Oktober des Vorjahres die ersten Radsportler sich schon für die Seenrunde anmeldeten, befand sich der Campingplatz noch im Bau. „Das war einigen Campern wohl zu unsicher. Aber die Gäste, die jetzt bei uns waren, fühlten sich wohl und werden es weiterempfehlen“, sagte Marie Lindemann.
Zum Toben gibt es nicht nur den neuen Spielplatz, sondern auch einen Bolzplatz und vielleicht auch demnächst einen Volleyballplatz und eine Mini-Golf-Anlage.

Anwohner profitieren auch direkt vom neuen Platz
Vor einem Jahr sah der Campingplatz noch wie eine Sandwüste aus. Doch jetzt blühen Pflanzen und Hoffnungen. Denn der Campingplatz schließt eine touristische Lücke zwischen Waren und Neubrandenburg, wie Penzlins Bürgermeister Sven Flechner bei der Eröffnung sagte. Neben den 120 Stellplätzen für Zelte und Wohnwagen könnten noch bis zu 25 Ferienhäuser dazukommen. Auch für den alten Stall auf der Fläche haben Marie und Dirk Lindemann viele Ideen. So könnte ein Hofladen entstehen und vielleicht auch ein großer Kultursaal für Konzerte und Veranstaltungen. Die touristische Nutzung der Fläche soll ein zweites Standbein für den Landwirtschaftsbetrieb von Marie Lindemann sein. Die Nähe der Fleckviehherde zum Campingplatz wird bleiben und ein Markenzeichen sein, das auch im Namen Seeweide steckt.
Im Rezeptionsgebäude können Campingplatzgäste oder auch Radler Getränke und Eis von den Neubrandenburger Eismachern Jackle & Heidi kaufen. Wer sich kein eigenes Fahrrad mitgebracht hat, wird vom Zweiradservice Martin‘s Freunde versorgt. Vom wirtschaftlichen Erfolg des Vorhabens ist das Ehepaar überzeugt. Insgesamt steckten sie 1,4 Millionen Euro in das Campingparadies, für das 350 000 Euro Fördermittel vom Wirtschaftsministerium kommen.
Durch die Erschließung des Campingplatzes haben auch die Anwohner von Werder neue Gas- und In ternetleitungen bekommen. Sven Flechner hat zudem angekündigt, die Straße zwischen Penzlin und Werder zu verbessern. Vielleicht wird sie sogar durch einen Radweg ergänzt. „Der Campingplatz ist eine touristische Ankereinrichtung, die weitere touristische Entwicklung nach sich ziehen wird“, ist Flechner sicher.

04.06.2019 
Quelle: Nordkurier 

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