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26.02.2019

Die Technik macht’s: Endlich sitzt jeder Schüler an einem PC

Auf den Digitalpakt hat Möllenhagen nicht erst gewartet – und schon jetzt neue Computer gekauft.

Möllenhagen. Das war höchste Zeit. Zehn Jahre waren die Rechner im Computerkabinett der Regionalen Schule Heinrich-Schliemann in Möllenhagen schon alt. Immer wieder wurde ein Rechner, dann ein anderer aufgemotzt. Mit jedem Update des Betriebssystems wurden die alten Computer überfordert. Und was noch viel schlimmer war: Es gab nicht genügend Arbeitsplätze, damit jeder Schüler in der Klasse im Informatikunterricht an einem Computer arbeiten konnte. Es reichte nur für die Hälfte der Schüler und die andere Hälfte hat AWT gelernt.
Das ist nun zum Glück vorbei. Seit ein paar Tagen sind die 25 neuen Computer in Betrieb. 25 000 Euro hat die Gemeinde Möllenhagen dafür ausgegeben. „Noch vor ein paar Jahren gab es Überlegungen, den Schulstandort aufzugeben. Jetzt platzt die Schule aus allen Nähten und wir müssen sogar über Erweiterungen nachdenken“, sagte Bürgermeister Thomas Diener (CDU) bei der feierlichen Einweihung des Computerkabinetts. Da war der Digitalpakt vom Bund mit den Ländern gerade erst beschlossen worden.
Falsch ausgegeben ist das Geld aus der Gemeindekasse aber nicht, weil der Digitalpakt nicht die Anschaffung von Endgeräten finanzieren soll. Darum wird sich die Möllenhagener Schule auch um die 25 000 Euro, die pro Schule maximal zur Verfügung stehen, schnell bewerben, wie Schulleiterin Ute Pasch sagte. Denn das nächste Ziel sei ein leistungsstarkes WLan in allen Unterrichtsräumen. So können die Lehrer und Schüler dann in jedem Fach digital Lernen. „Gerade die jungen Kollegen warten darauf, moderne Technik zu benutzen. Bei Bewerbungsgesprächen fragen die jungen Lehrer auch danach, wie die Schule technisch ausgestattet ist und beziehen das in ihre Entscheidung mit ein“, sagt Ute Pasch. Wer also digital nicht mitzieht, wird im Wettbewerb um junge Lehrer das Nachsehen haben.
In diesem Jahr feiert der Schulbau übrigens sein 20-jähriges Bestehen. Dazu sollen auch viele ehemalige Schüler eingeladen werden. Die können sich dann anschauen, was sich in der Zeit alles verändert hat. Für Ute Pasch und ihre Kolleginnen stehe aber fest, dass die Vermittlung von Wissen weiterhin im Mittelpunkt stehe und dies könne auch noch ganz wunderbar auf altmodische Art mit Kreide gelingen.

26.02.2019 
Quelle: Nordkurier 

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