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25.09.2019

Lesung über erschütternde Schicksale der Heilanstalt

„Wenn Sie Ihren Sohn noch einmal sehen wollen, kommen Sie zum Bahnhof!“ Mit diesen Worten informierte die Domjücher Pflegerin Anna Dentzer am 10. Juli 1941 ...

Alt Rehse. ... die Angehörigen eines Patienten, der einen Tag später aus Neustrelitz mit dem Zug in die Tötungsanstalt Bernburg an der Saale gebracht werden sollte. Dieser Patient war einer von etwa 100 psychisch und körperlich behinderten Menschen, die am 11. Juli 1941 von der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Domjüch bei Neustrelitz abgeholt und nach Bernburg gebracht wurden, um dort in der Gaskammer umgebracht zu werden. Transporte dieser Art, organisiert und durchgeführt von Tarnorganisationen der sogenannten Aktion T4, waren der Höhepunkt einer zuvor jahrelangen Diskriminierung behinderter Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus.
In einer Buchlesung am 27. September um 16 Uhr in der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte (EBB) Alt Rehse, Am Gutshof 34, wird Reinhard Simon aus seinem Werk „Domjücher Schicksale – Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Domjüch bei Neustrelitz“ lesen und von persönlichen Schicksalen einzelner Patienten erzählen, die stellvertretend für zahlreiche noch unbekannte Namen sind. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. as

25.09.2019 
Quelle: Nordkurier 

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