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31.08.2019

Penzlin erlebt wieder Sternstunden der Spitzengastronomie

Beim Genießer-Festival Burmé landet das Beste aus der Region auf dem Teller. Ein guter Beweis dafür, dass viele Köche den Brei nicht immer verderben.

Penzlin. Mensch, war das lecker! Herrlich aromatische Dämpfe, von süß bis würzig, schwebten an jenem Sonntag im September über die Alte Burg Penzlin; ein irrer Duft von frischem Essen lag bei der letztjährigen Burmé in der Luft. Für das regionale Genuss-Spektakel waren im gesamten Gelände eigens zahlreiche Öfen, Herde und Gasgrills aufgestellt worden.
Drei Dutzend Spitzenköche und Küchenkreative, die Stars der Veranstaltung, bereiteten eine Köstlichkeit nach der anderen zu. Grenzenloses Genießen war für die 250 Gäste auf dem Fest nicht nur erlaubt, sondern Grundvoraussetzung für den amüsanten Nachmittag.
Am 15. September meldet sich die Burmé mit der dritten Ausgabe zurück. Auch in diesem Jahr wollen zahlreiche einheimische Köche und Lebensmittelproduzenten zeigen, was MV gastronomisch auf der Pfanne hat.
Veranstalter Holger Gniffke von der DLE GmbH verspricht nicht weniger als eine „Küchenparty der Extraklasse“. Schließlich kann man den kreativsten Küchenchefs, darunter neun Sterneköche, über die Schultern schauen und das Ergebnis verkosten und kommentieren.
Was aber motiviert den umtriebigen Burmé-Chef, Jahr für Jahr ein solches Spektakel auf die Bühne zu stellen? „Meine Frau und ich haben großes Vergnügen an gutem Essen“, lautet Gniffkes simple Antwort. Nicht weniger wichtig ist für ihn der Vernetzungsgedanke, gelebte Kontakte von den Machern zu ihren Konsumenten. Kein Wunder, dass sich die Liste der Akteure wie das „Who is Who“ des guten Geschmacks liest: Björn Kapelke vom Kleinen Restaurant Stralsund, Daniel Schmidthaler von der Alten Schule Fürstenhagen, Stefan Frank, ehemals Küchenchef vom Le Croy in Greifswald, oder Tillmann Hahn aus Kühlungsborn – um nur einige zu nennen. So viel geballte Gourmet-Kompetenz an einem Tag auf einer Burg – das gibt es nirgendwo sonst im Land! Hinzu kommen gut 25 Lebensmittelproduzenten, darunter Annetts Tortenzauber aus Penzlin, der Luplower Kräutersalat, die Senfmühle Schlemmin, die Seeschmiede aus Klein Trebbow oder die Kaffeerösterei „Bohn Aparte“ aus Neustrelitz.
Einige, wie die Bäckerei Hatscher, haben für das Fest etwas Besonderes kreiert: So präsentiert Hatscher mit dem „Burméchen“ ein traditionelles, roggenhaltiges, mit Rübensirup verfeinertes Rundstück. Das Brötchen kann mit herzhaftem oder süßem Belag verzehrt werden.
Metzgermeister Steffen Rehberg wiederum zeigt moderne Zuschnitte vom Rind für Grill und Pfanne. Denn international gibt es bei der Zerlegearbeit doch deutliche Unterschiede. Während man in Deutschland Fleisch traditionell für Braten zuschneidet, werden die Muskelstränge des Rinds in Steak-Nationen wie den USA oder Argentinien anders geschnitten. „Hierzulande verändert sich das Konsumverhalten“, beobachtet Holger Gniffke. „Der Trend geht zu kurz gebratenen Steaks.“
Weitere Präsentationen zu Schokolade, Fassbier oder Fischgenuss komplettieren Burmé. Nur ein „Star“ fehlt diesmal: das Angler-Sattelschwein aus der Uckermark. Angeblich soll der Eber des Bauernhofes vor geraumer Zeit nicht die nötige sexuelle Energie aufgebracht haben, weshalb Nachwuchs ausblieb.
Burmé 2019, am 15.9. ab 10.30 Uhr auf der Alten Burg Penzlin. Wir verlosen drei Freikarten im Wert von jeweils 150 Euro. Schreiben Sie uns bis zum 4. September ein Mail: vorteil@nordkurier.de oder eine Karte: Katja Voigt, Nordkurier. Engelsring 29, 17033 Neubrandenburg. Kennwort: Burmé.

31.08.2019 
Quelle: Nordkurier 

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