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07.11.2019

Penzliner Birkenweg: Erster Spatenstich mit Kalkül

Der Penzliner Birkenweg gehört zu den Straßen mit dem schlechtesten Zustand in ganz Penzlin. Sie soll nun in Angriff genommen werden – ganz kurzfristig.

Penzlin. In vollkommener Dunkelheit und ohne Lichtquelle wird es derzeit noch schwierig, stolperfrei den Birkenweg in Penzlin zu passieren. Die Wegstrecke zählt zu den schlechtesten, die es in der Stadt noch gibt. Unebener Boden, Kanten durch verschobene Gehwehplatten, fehlende Straßenbeleuchtung. „Beschädigungen der Fahrzeuge können durch den Straßenzustand nicht ausgeschlossen werden“, resümierte ein Planer, der sich mit dem Ausbau des Birkenweges beschäftigte.
Deshalb soll die Anliegerstraße auf ihren 156 Metern auch saniert werden – und zwar zeitnah. Nach Planungen der Stadt soll der Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgen. „Wundern Sie sich nicht, aber der Spatenstich kann noch zwischen Weihnachten und Neujahr erfolgen“, betonte Bürgermeister Sven Flechner (WPL) in der jüngsten Stadtvertretersitzung. Dass die Bauarbeiten so schnell beginnen, gehört zum Kalkül der Stadt. Immerhin fallen die Straßenausbaubeiträge für Anlieger im kommunalen Straßenbau ab 2020 weg. Für kommunale Straßenbauprojekte gibt es rückwirkend zum Januar 2018 eine Übergangslösung: Anwohner müssen daher schon jetzt keine mehrere Tausend Euro mehr für ein Stück neues Asphalt vor ihrem Grundstück zahlen. Das Geld, das der Kommune durch die Beitragsbefreiung der Anlieger nun fehlt, gleicht das Land aus einen entsprechenden Geldfonds aus. Dafür aber ist es notwendig, dass zumindest noch der erste Spatenstich in diesem Jahr erfolgt.
In seiner Bauweise und Gestaltung soll der Birkenweg dem erst im letzten Jahr freigegebenem Lindenweg ähneln: niedrige Borde, braunes Betonsteinpflaster, warmweiße-insektenfreundliche Straßenleuchten, Mittelregenrinne mittig der Fahrbahn. Ziel ist es, dass Autofahrer nach der Sanierung nur noch mit Schrittgeschwindigkeit den Birkenweg passieren, nannte der Planer ein Ziel. Momentan, so die Erfahrung, verleite die Straßenbreite von 10,20 Meter zum Schnellfahren. Aktuelle Vorplanungen sehen vor, die Fahrbahn auf 4,16 Meter Breite zu reduzieren.
Nur in einem Punkt horchten gleich mehrere Stadtvertreter auf und regten zu weiteren feinen Umplanungen an: die Anzahl der Parkflächen in der Straße. „Ursprünglich waren nur drei Stellflächen geplant“, erklärte Penzlins Bürgermeister Sven Flechner. In der kürzlich öffentlich präsentierten Variante gibt es inzwischen sechs geplante Parkflächen. Das reicht dem Stadtchef und Stadtvertretern noch nicht. Vielleicht komme noch der eine oder andere hinzu, ohne aus dem Birkenweg eine Pflasterwüste ohne Rücksicht auf ein gesundes Maß an Grünflächen zu machen, reagierte Stadtvertreter Hartmuth Reincke (WPL) und sprach damit Stadtvertretern aus dem Mund.
Am 14. November lädt die Stadt Penzlin in Sachen Birkenwegsanierung zu einer Anwohnerversammlung ein.

07.11.2019 
Quelle: Nordkurier 

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