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28.05.2019

Penzliner Feuerwehren wetteifern in Klein Lukow

Kein loderndes Feuer, keine technische Hilfeleistung – aber dennoch voller Einsatz: Mitglieder der Wehren im Amt Penzliner Land haben sich miteinander gemessen.

Klein Lukow/Bollewick. Das beschauliche Dorf Klein Lukow, das zwischen Möllenhagen und Penzlin liegt, war am Samstag wohl aus Brandschutzsicht der sicherste Ort in der Seenplatte. Dutzende Löschfahrzeuge und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren des Amtsbereichs rückten am frühen Morgen auf den Sportplatz von Klein Lukow an und packten eilig Tragkraftspritzen, Schläuche und Strahlrohre aus.
Doch keine bedrohlichen Flammen, kein dichter Rauch riefen die Ehrenamtlichen auf den Plan, sondern der diesjährige Amtsausscheid. Gleich sieben Männerteams, drei Frauengruppen und fünf Jugendmannschaften stellten sich den Wettkampfdisziplinen „Stiche und Bunde“ sowie im „Löschangriff nass“, um die Schnellsten zu ermitteln. Aber nicht nur Geschwindigkeit, sondern volle Konzentration und Genauigkeit waren in der ersten Einheit gefragt. Den Zimmermannschlag, Mastwurf und Kreuzknoten galt es, als Leinenverbindungen zu legen.
Hier stellten sich bei den Frauen, als auch bei den Männern, die Teams aus Lehsten besonders geschickt an und belegten die ersten Plätze. Im Löschangriff müssen möglichst schnell die Schlauchverbindungen gekuppelt und das Wasser über die Pumpe, nach vorne zu den Strahlrohren befördert werden. Zielgenau sollte eine Messstation anvisiert werden.
Das schafften die Lehstener Männer in 23,8 Sekunden und konnten so den Gesamtsieg einfahren. Die Frauen aus Klein Lukow nutzen den Heimvorteil und liefen eine Zeit von 29,1 Sekunden und verwiesen damit die Löschdamen aus Lehsten auf den zweiten Platz. Der Löschnachwuchs aus Marihn war bei den Knoten und beim Löschangriff jeweils auf dem ersten Platz und konnte so auch in der Gesamtwertung das Siegertreppchen besteigen.
Nur zwei Wochen zuvor hatten sich übrigens die Wehren im Amtsbereich Röbel-Müritz gemessen. Fast 250 Wettkämpfer waren dort aktiv. Und am Ende räumten die Bollewicker alles, wirklich alles ab: Sie gewannen bei den Männern, bei den Frauen (dort allerdings ohne Konkurrenz), bei der Jugend und bei den Kindern.

28.05.2019 
Quelle: Nordkurier 

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