Hilfsnavigation

Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
Logo natürlich Mecklenburgische Seenplatte
25.09.2019

Poetry Slammer machen sich ihren Reim auf die Seenplatte

Die Seenplatte wird zum Gedicht. Zumindest, wenn es nach jenen geht, die bald in Mirow und in Lehsten Poetry Slams organisieren. Die besten Beiträge fließen in einen Imagefilm.

Lehsten/Mirow. Die Befürchtung, dass der Seenplatte Poetry Slammer fehlen würden, scheint sich alles andere als zu bewahrheiten. Jedenfalls nach Aussage von Steffi Kühn von der Lehstener Kultur-Alternative – einem Verein, der das Miteinander und Zusammenwachsen fördern möchte. Sie ist Mit-Organisatorin für die Slam-Wettbewerbe, die am Freitag, dem 27. September, in Mirow und am Freitag, dem 15. November, in Lehsten stattfinden werden. „Wir können bislang wirklich sehr zufrieden sein“, erklärt Steffi Kühn mit Blick auf die Anmeldezahlen.
Für Mirow gebe es inzwischen acht Anmeldungen, in Lehsten sind es derer sieben. Eine gute Quote für eine Veranstaltung, die zum ersten Mal unter Seenplatten-Vorzeichen stattfindet und mithilfe der Ehrenamtsstiftung MV und des Nordkurier realisiert werden kann. Slammen ist an kein Alter gebunden. Das haben einige der Angemeldeten bewiesen, die jenseits des 70. Lebensjahres immer noch den Spürsinn für den aussagekräftigen Reim besitzen. Üblicherweise, sagt Kühn, besteht solch ein Slam-Wettbewerb in der Regel aus einem Profi- und sechs bis zehn Gastbeiträgen.
Für Mirow ist die Anmeldefrist zwar inzwischen abgelaufen, aber für Lehsten gilt sie noch bis zum 1. November. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: Die Reime müssen die Region in den Fokus rücken oder ein Detail der Region wie die Landschaft, die Müritz oder den Nationalpark. Der Kreativität und Gedankenfreiheit sind also kaum Grenzen gesetzt.
Wer sich den besten Reim auf die Seenplatte macht, hat die Chance, ganz groß rauszukommen. Die besten Slams sollen in einem Imagefilm über die Region verarbeitet werden. Dabei ist es kein Tabu, die Seenplatte etwa in Plattdeutsch oder in einem anderen Dialekt ins rechte Licht zu rücken.
Da das Unterhaltungsformat in der hiesigen Region bislang kaum Zugang zu öffentlichen Bühnen gefunden hat, hielten sich Bedenken, ob Reimkünstler gefunden werden können, die sich aus dem Schatten ins Scheinwerferlicht heraustrauen. Immerhin bedarf es einigen Mutes, die eigenen Ergüsse nicht nur auf einem Blatt Papier zu formulieren, sondern diese später auch vor Publikum akzentuiert und betont vorzutragen.

25.09.2019 
Quelle: Nordkurier 

Kontakt

Frau Gesa Pasch
Amt für Hauptverwaltung und Bürgerdienste
Öffentlichkeitsarbeit, Kultur, Schule
Warener Chaussee 55a
17217 Penzlin

Telefon+49 3962 2551-78
Fax+49 3962 2551-52
g.pasch@penzlin.de