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10.10.2019

Sozial-Ministerin Drese lobt Seniorenprojekt

Seit Jahren arbeitet die Stadt Penzlin daran, Punschendörp für ältere Menschen attraktiver zu machen. Dazu gehört auch das Schaffen eines zentralen Anlaufpunktes.

Penzlin. Setzen, Note Eins. Diese Note verteilte Stefanie Drese (SPD), die Ministerin für Soziales, Sport, Integration und Gleichstellung in Penzlin für das Kompetenzzentrum für ältere Menschen. Das plant die Stadt seit etwa vier Jahren. Und dieser zentrale Anlaufpunkt für Senioren in ärztlichen und kulturellen Belangen lobte die Sozialministerin bei ihrem Besuch – auch mit gleich mehreren Geldschecks vom Sozial- und Energieministerium von insgesamt 1,94 Millionen Euro.
„Das ist Seniorenpolitik, wie wir sie uns wünschen. Ganz vorbildlich“, schwärmte Drese von den Planungen für die Große Straße 4 in Penzlin. Die Fläche liegt zentral, unweit der Schule, des Voß-Hauses und der Alten Burg. Rund 5,5 Millionen Euro sollen in den Umbau und die Sanierung des Bestandsgebäudes fließen, in dem neben einer Arztpraxis auch eine Begegnungsstätte und eine Tagespflege einziehen sollen. An das Bestandsgebäude soll außerdem ein Fahrstuhl angebracht werden, sodass im Haus selbst die Barrierefreiheit gewährleistet ist. Die Stadt musste aber auch reagieren. Denn da die kommunale Wohnungseigentumsgesellschaft Penzlin laut Stadtchef Sven Flechner (WPL) keine altersgerechten Wohnungen im Bestand hat, nehmen das viele Ältere zum Anlass, aus Penzlin wegzuziehen.
Das, was die Stadt nun in der Großen Straße 4 plant, besteht aber nicht nur aus einer Begegnungsstätte und ärztlicher Versorgung. Von dem Bestandsgebäude soll ein Verbinder in zwei zweigeschossige Wohnblöcke führen. Dort sollen insgesamt 18 zum Teil barrierefreie und -arme Zwei-Zimmer-Wohnungen vorgehalten werden. „Die einzelnen Wohnungen haben eine Größe zwischen 52 und 62 Quadratmetern“, informierte Flechner die Ministerin.
Trotz eingeworbener Mittel aus dem kommunalen Investitionsförderprogramm, Kofinanzierungsmittel und aus dem Strategiefonds ist der Eigenanteil für Penzlin beträchtlich und ebenfalls eine siebenstellige Summe. Rund 1,8 Millionen Euro. Weitere Teuerungen durch gestiegene Baupreise deuteten sich laut Bürgermeister bereits an. Trotz allem will die Stadt an dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept unbedingt festhalten. So könnte auch die Begegnungsstätte im Bestandsgebäude dazu dienen, Vorträge, Workshops und Gesang zu den älteren Menschen zu bringen.
Der erste Spatenstich soll übrigens noch in diesem Jahr erfolgen, hofft der Bürgermeister Punschendörps. Denn die erhaltenen Fördermittel aus dem Investitionsprogramm für den ersten Bauabschnitt (den Umbau und die Erweiterung des Bestandsgebäudes) müssen bis Ende nächsten Jahres verbaut werden.

10.10.2019 
Quelle: Nordkurier 

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