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29.05.2019

Wahlen im Penzliner Land: Im Kleinen liegt der Unterschied

Große politische Änderungen durch die Kommunalwahl stehen dem Penzliner Land nicht bevor. Einiges ändert sich aber dennoch.

Penzliner Land. In der Schliemann-Gemeinde Ankershagen ist neuer Wind eingezogen. Nicht mit dem wiedergewählten Bürgermeister Thomas Will (Wählergemeinschaft Bauernverband ländlicher Raum), dafür aber in der Gemeindevertretung. Bisher gingen die acht Sitze lediglich an Vertreter, die zur Wählergruppe des amtierenden Bürgermeisters gehören. Mit der jüngsten Kommunalwahl aber geht dieser Gemeinschaft nun ein Platz verloren.
Dieser geht an Jens von Helms. Er trat als Einzelbewerber an und steht der Bürgerinitiative Ankershagen vor, die sich insbesondere der vom Ankershagener Landwirt Ehmen geplanten Rinderstallerweiterung gewidmet hat. Helms Ambitionen, als Ortschef das Steuerrad in die Hand zu nehmen, waren zwar vergeblich, dafür sitzt er nun im Ortschaftsrat.
Auch in der Nachbargemeinde Möllenhagen liegen die Änderungen im Kleinen: Die CDU – sie stellt mit Thomas Diener abermals den Bürgermeister – verliert einen Platz und damit ihre Mehrheit. Künftig wird sie nur noch mit fünf statt sechs Stimmen mitmischen können. Größeren Einfluss könnte die Unabhängige Wählergemeinschaft Möllenhagen (UWM) erlangen. Sie stellte mit Heinz-Peter Wenzel einen Bürgermeisterkandidaten, der mit rund 45 Prozent unterlag.
In Kuckssee stellt die bisherige Wählergemeinschaft Krukow mit Maik Schreiber auch den neuen Bürgermeister, nachdem sich Norbert Böttcher in den kommunalpolitischen Ruhestand verabschiedete. Ein Regieren könnte sich dennoch schwierig gestalten, denn von den sieben Sitzen belegt Krukow gerade einmal zwei. Gegenwind könnte von der Wählergemeinschaft Lapitz (WGL) sowie der neuen Wählergemeinschaft Puchow/Rahnenfelde kommen. Beide Wählergruppen sitzen mit je zwei Vertretern im Gemeindeparlament und könnten die Entscheidungseinigkeit in der Diskussion um das Wohl ihrer Ortsteile splitten.

29.05.2019 
Quelle: Nordkurier 

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