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Friedrichsfelde - Ort der Nationalparkgemeinde Ankershagen

Friedrichsfelde entstand Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Teilung des Gutes Ankershagen. Bis 1945 war Friedrichsfelde ein reines Gutsdorf und wurde dann bei der Bodenreform aufgeteilt.

Nur wenige Schritte vom Gutshaus entfernt kann der Besucher sein Auto auf einem Parkplatz abstellen. Gäste können den Landschaftspark mit sehr alten Eichen und Buchen, mit dem Baumlehrpfad, der mehr als 100 Gehölzarten enthält, erleben sowie den Findlingssteinkreis besuchen. Der Besucher findet im Park Bänke zum Ausruhen, einen Teich und einen Steingrill für Selbstversorger.

Im Jahr 2000 wurde ein Sichtungsgarten mit Freilandfuchsien angelegt. Dort soll überprüft werden, welche Fuchsien-Sorten unter den Bedingungen des mecklenburgischen Binnenlands überwintern und für eine Freilandkultur empfohlen werden können.


In unmittelbarer Nähe findet der Besucher auch einen restaurierten Eiskeller, wo noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts die Besitzer das Fleisch aufbewahrten und mit Eis, das im Winter von den umliegenden Seen gewonnen wurde, auch im Sommer frisch hielten.

Gleichsam vor der Haustür von Friedrichsfelde beginnt der Müritz-Nationalpark. Vom Gutshaus aus hat der Wanderer etwa 500 Meter Weg durch eine ehrwürdige Kastanienallee zurückzulegen, bis er mitten in einem Hügelzug den Nationalpark erreicht. Ganz am Anfang des Nationalparkes befindet sich der Warensberg. Dort ist die Stelle, wo der Sage nach vor mehr als 400 Jahren der Schäfer Johann den mecklenburgischen Herzog vor seinem Herrn, dem Henning Holstein, gewarnt hat und dafür lebend gebraten wurde.